Nordenham Auch in diesem Jahr hatte der Flugzeugbauer Premium Aerotec in Einswarden wieder volles Haus mit über 250 Gästen bei seinem inzwischen 55. Rentnertreffen. Für 250 Ehemalige war es einmal mehr eine willkommene Gelegenheit, die Kollegen von damals wiederzusehen und bei deftigem Grünkohl mit Pinkel mit ihnen ausgiebig Klönschnack zu halten.

Zuvor nutzten viele die Gelegenheit, noch einmal einen Blick in die Werkshallen zu werfen. Auf Grund neuerer Arbeitsschutzvorschriften war es den Ruheständlern diesmal allerdings nicht erlaubt, sich auf eigene Faust den Weg zum alten Arbeitsplatz zu suchen – vielmehr mussten sie sich in Gruppen zusammenschließen.

Betriebsratsvorsitzender Michael Eilers fand hierin aber auch etwas Positives: „Es hat sich im Werk so vieles verändert. Da macht eine fachkundige Führung wirklich Sinn.“ Im Namen der Standortleitung konnte Werkleiter Cord Siefken in der ehemaligen Turnhalle vor dem Werkstor aber nicht nur Rentner und Mitarbeiter willkommen heißen, sondern mit Ulrich Heider, Wolfgang Sommer und Jürgen Nuske auch drei ehemalige Standort-Chefs.

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Traditionell hielten Cord Siefken und Michael Eilers zu Beginn kurz Rückblick auf das abgelaufene Jahr: Es sei für die Einswarder „ein Schlag ins Kontor“ gewesen, dass die Akzeptanz des Airbus 380 zwischenzeitlich etwas „an Boden verloren“ habe, sagten sie. Dennoch habe das Werk in diesem Jahr die Schalen für die 250. Maschine nach Hamburg ausliefern können. Und dank einer Bestellung von 36 weiteren Fliegern durch die Fluglinie Emirates konnte die Produktionslinie trotz alledem auf niedrigerem Niveau stabilisiert werden. Uneingeschränkt sehr gut läuft dagegen die A350er-Fertigung mit Bauteilen für monatlich zehn Flugzeuge. Ein moderater Anstieg über die nächsten Jahre wird erwartet.

Ein Erfolgsmodell ist auch das Standardrumpfflugzeug „Single Aisle“ der Airbus-A320-Familie. 8500 Stück dieser Linie wurden bereits fertiggestellt und ebenso viele sind im Orderbuch gelistet. Im Vergleich zu anderen PAG-Standorten, so Cord Siefken, stehe der Standort Einswarden auch bei den Investitionen ausgesprochen gut da, denn 60 Millionen Euro seien in die Erweiterung und Erneuerung der Anlagen geflossen. „Bei uns sieht’s sehr stabil aus. Das Auftragsvolumen ist sehr hoch,“ unterstrich der Betriebsratsvorsitzende Michael Eilers.

Dafür spreche auch eine Mitarbeiterzahl von derzeit knapp über 3000 und die Perspektive für 279 Leiharbeiter, schon in den nächsten Wochen in die Stammbelegschaft übernommen werden zu können. Dies sei ein erster Schritt, weitere könnten folgen. Und ebenso eine Aufstockung in der Ausbildung.

Zum Abschluss ihrer Begrüßung bedankten sich Siefken und Eilers bei Hans-Jürgen Maschke mit einem Präsentkorb für 45 Jahre aktives Mitwirken bei der Gestaltung der Rentnerfeier. Auf die bislang übliche Ehrung der beiden ältesten Rentner und der drei am weitesten gereisten wurde aus Datenschutzgründen in diesem Jahr verzichtet.

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