Berne /Lemwerder Die soziale Arbeit besser koordinieren – das war das Ziel einer Tagung, zu der jetzt sieben Vereine und Verbände aus Lemwerder und Kurt Eßmann aus Berne als Mitglied des Beirats im Pflegeheim Kückens zusammenkamen. Initiiert wurde das Treffen von Andreas Jabs, Awo-Vorsitzender in Lemwerder.

Im Haus am See sprachen die Vertreter der sozialen Organisationen darüber, wie man die Zusammenarbeit im Ort verbessern könnte. Ein wichtiger Punkt waren die Veranstaltungstermine der einzelnen Verbände – hier soll in Zukunft mehr darauf geachtet werden, dass es nicht zu Überschneidungen kommt. Dazu sollen alle Termine bei der Gemeinde oder den Vertretern des „Agil“-Projekts gemeldet werden.

Außerdem soll eine gemeinsame Broschüre erstellt werden, in der alle Angebote und Hilfen von Vereinen und Verbänden sowie wichtige Beratungsstellen für jüngere und altere Menschen in der Gemeinde aufgelistet werden.

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Eine Anregung von der Heimleiterin des Awo-Hauses am See war, eine Telefonkette zu bilden, damit man mit älteren Mitbürgern in Kontakt bleibt.

Helmut Focken, stellvertretender Vorsitzender der Awo in Lemwerder und Gemeindekirchenratsmitglied, wies in diesem Zusammenhang darauf hin, dass alle in der Gesellschaft auch auf eine funktionierende Nachbarschaftshilfe angewiesen seien. Nicht alle Aufgaben könnten die Vereine abdecken.

Karen Stuke vom Familienservicebüro berichtete auf der Versammlung über die Hilfen und Angebote für die Menschen in der Gemeinde. Die Arbeit des „Agil“-Projekts stellten anschließend Günter Naujoks, Karin Baxmann und Inga Loock-Herholz vor. Auch sie sprachen sich dafür aus, sich zwischen den sozialen Organisationen besser abzusprechen.

Um die Überalterung ihres Vereins sorgte sich Edelgard Kienast vom SoVD-Ortsverband Lemwerder. Mangels jüngerer Mitglieder und aufgrund des niedrigen Zulaufs müsse man den Verein vielleicht irgendwann auflösen, sagte sie. Das wäre schade, denn auf den Kaffeenachmittagen kämen immer bis zu 60 Besucher.

Pastor Arne Hildebrand von der Kirchengemeinde Altenesch-Lemwerder regte noch an, eine Hausaufgabenhilfe anzubieten. Diese Idee unterstützte auch der Vorsitzende des SV Lemwerder, Olaf Lekat. Sie könnte im Büro des Vereins in der Stedinger Straße stattfinden. Gesucht werden noch Helfer, die diese Aufgabe ehrenamtlich übernehmen könnten.

Friederike Liebscher Redakteurin / Lokalredaktion
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