Nordenham Der 1. FC Nordenham hat bei seiner Jahreshauptversammlung am Donnerstag im Vereinsheim einen neuen Vorstand gewählt. Nach der einstimmig beschlossenen Satzungsänderung gehören nur noch vier Mitglieder zur Führungsriege. Es sind der Vorsitzende Klaus Rieger, sein Stellvertreter Max-Peter Michel, Schriftführer Enes Cinko und Schatzmeisterin Katja Lewenstein. „Wir haben den geschäftsführenden Vorstand verkleinert, damit wir handlungsfähiger sind“, sagte Klaus Rieger.

Nicht mehr im Vorstand vertreten sind Horst Wulf, Michael Wetsch, Rebecca Willuhn, Thomas Neumann, Gerd Hedemann, Rolf Wedelich, Ewald Buller und Johann Harms, bei denen sich Klaus Rieger für ihr Engagement herzlich bedankte. „Sie werden dem Verein aber alle eng verbunden bleiben und weiterhin Aufgaben im Umfeld übernehmen“, sagte Klaus Rieger.

Mit der Neuwahl ist nur der erste Schritt einer Neuausrichtung getan, die der FCN in Angriff nehmen will. „Als nächstes werden wir die Aufgabengebiete neu verteilen“, kündigte Klaus Rieger an. Dazu gehört die Ernennung eines erweiterten Vorstands, die in einigen Wochen folgen soll. Dabei soll auch der rund zehnköpfige Beirat, der seit sechs Jahren das A-Jugend-Hallenturnier organisiert und für seine Arbeit viel Lob erntete, stärker einbezogen werden.

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Neuer Kunstrasen

Ein weiterer wichtiger Tagesordnungspunkt war der Neubau eines Kunstrasenplatzes. Dieser wird laut Klaus Rieger bald beginnen und je nach Wetterlage nach vier bis fünf Wochen fertig sein. „Das wird ein Kunstrasen der neuesten Generation“, sagte Klaus Rieger.

Auch die sportliche Situation wurde durchleuchtet. Die 1. Mannschaft kämpft in der Bezirksliga um den Klassenerhalt, aber Horst Wulf sagte: „Das war klar, dass es für uns als Aufsteiger schwer werden wird.“ Die Zweite belegt in der Kreisliga IV derzeit einen Abstiegsplatz, „aber noch ist alles möglich“, so Horst Wulf.

Im höheren Jugendbereich besteht dringender Handlungsbedarf. Dass der FCN zu Beginn der Saison keine A-Jugendmannschaft stellen konnte, wurmte Jugendleiter Michael Wetsch enorm: „Das war für mich der Tiefpunkt.“ Mittlerweile besteht aber eine Spielgemeinschaft mit dem ESV Nordenham.

Aufgrund des demografischen Wandels würde sich Klaus Rieger freuen, wenn es öfter Kooperationen mit anderen Vereinen geben würde. Hierfür kämen in erster Linie der ESV Nordenham und der SV Phiesewarden infrage. „Wir müssen uns aber erstmal wieder in der Breite neu aufstellen. Wir haben in der Vergangenheit Fehler gemacht. Die müssen wir nun korrigieren“, sagte Klaus Rieger.

Ehrenpräsident mahnt

Zum Abschluss richtete der Ehrenpräsident Peter Janßen mahnende Worte an die Teilnehmer der Versammlung. Peter Janßen gab das Amt des 1. Vorsitzenden 2006 an Klaus Rieger ab, ist nach Leipzig verzogen, verfolgt die Geschehnisse beim FCN aber genau. „Wir haben einen schleichenden Prozess nach unten durchgemacht. Es wurde zu wenig miteinander kommuniziert.“ Es sei Ansehen verloren gegangen. „Aber: Neuer Vorstand, neue Chance. Es gibt viel zu tun“, sagte Peter Janßen, der zudem anregte, dass sich der Verein noch etwas mehr um den Bereich Marketing kümmern sollte.

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