Abbehausen Einen konkreten Zeitplan gibt es zwar noch nicht, aber immerhin zeichnet sich jetzt ab, wie die Stadt Nordenham die Raumnot der Abbehauser Feuerwehr in den Griff bekommen will. In der Ortsratssitzung am Mittwochabend hat Baudezernentin Ellen Köncke auf Anfrage der SPD-Fraktion mitgeteilt, dass die Stadtverwaltung die Errichtung einer neuen Fahrzeughalle auf dem ehemaligen Schlackesportplatz bevorzugt, der östlich an das Grundstück des Feuerwehrhauses grenzt.

Die durch diesen Erweiterungsbau freiwerdenden Räume im Gerätehaus könnte die Ortswehr für andere Zwecke nutzen. Zudem eröffne sich damit die Möglichkeit, Fahrzeugstellplätze vor dem Feuerwehrdomizil an der Enjebuhrer Straße zu schaffen. „Wir werden die Planung im nächsten Jahr vorantreiben“, sagte die Dezernentin, „und dann je nach Haushaltslage umsetzen.“

Fünf Ortsratsmitglieder nehmen Abschied

Fünf bisherige Mitglieder des Abbehauser Ortsrates sind jetzt nicht mehr dabei, weil sie nicht erneut kandidiert hatten oder ihnen die Wiederwahl nicht gelungen war. In der konstituierenden Sitzung des Gremiums am Mittwochabend im Landhotel Butjadinger Tor wurden sie mit Urkunden, Blumen und Buchpräsenten verabschiedet.

Reiner Gebauer (SPD) ist ein Urgestein des Ortsrates, dem er seit der Gründung im Jahr 1974 angehörte.

Ernst-Otto Kruse (FDP) wurde 1976 erstmals in den Ortsrat gewählt. Zuvor hatte er von 1974 bis 1976 dem Interimsrat angehört, der sich aus dem Nordenhamer Stadtrat und dem Abbehauser Gemeinderat zusammensetzte, und war von 1968 bis 1974 ehrenamtlicher Bürgermeister der damals noch selbstständigen Gemeinde Abbehausen.

Lisa Pargmann (CDU) ist seit 2001 Mitglied des Ortsrates gewesen.

Jürgen Bühring (CDU) gehörte dem Ortsrat seit 2011 an.

Karl-Heinz Wedemeyer (CDU) hatte 2006 sein Mandat im Ortsrat angetreten und auch gleich das Ehrenamt des Abbehauser Ortsbürgermeisters übernommen, das er zehn Jahre lang ausübte.

Vorerst keinen Bedarf sieht die Stadt Nordenham für das vom Ortsrat geforderte Buswartehäuschen vor der früheren Landwirtschaftsschule an der Butjadinger Straße. Die Nutzung dieser Haltestelle sei sehr überschaubar und rechtfertige eine solche Investition nicht. Als SPD-Vormann Michael Garbe und der Einzelratsherr Horst Milotta mit Hinweis auf die Sicherheit von Schulkindern intervenierten, kündigte Bürgermeister Carsten Seyfarth an, das Vorhaben noch einmal zu überprüfen und für 2018 erneut auf die Antragsliste zu nehmen.

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Weiter offen ist, wann die Stadt Nordenham den leerstehenden Trakt der aufgelösten Abbehauser Hauptschule abreißen lässt. Dezernentin Ellen Köncke machte deutlich, dass für diese Maßnahme bis auf Weiteres keine Haushaltsmittel zur Verfügung stünden. Ebenfalls noch ungeklärt ist die zukünftige Verwendung des alten Grundschulgebäudes.

Einstimmig nahm der Ortsrat einen Antrag der SPD an, die eine Aufwertung des Kinderspielplatzes in der Siedlung Ellwürder Mühle forderte. Zurzeit befinden sich dort nur zwei Spielgeräte – eine Rutsche und eine Turnstange. Bürgermeister Carsten Seyfarth stellte eine Verbesserung in Aussicht, schränkte aber ein, dass die knappe Fläche von 248 Quadratmetern nicht allzu viele Handlungsmöglichkeiten erlaube.

Auch um die von der SPD vorgetragenen Beschwerden mehrerer Ahnering-Anlieger, die den schlechten Zustand ihrer Straße nach Abschluss der Kanalsanierungsarbeiten beklagen, will sich die Stadtverwaltung kümmern. Nach Überprüfung der Kritikpunkte soll bei der noch ausstehenden Bauabnahme das beauftragte Unternehmen dazu verpflichtet werden, die Mängel zu beseitigen.

Das Nordenhamer Stadtoberhaupt Carsten Seyfarth (SPD) ließ es sich nicht nehmen, sich bei dem scheidenden Ortsbürgermeister Karl-Heinz Wedemeyer (CDU) für die in den vergangenen zehn Jahren geleistete Arbeit zu bedanken. „Sie waren ein engagierter und leidenschaftlicher Streiter für den Ortsteil“, sagte Carsten Seyfarth, der zudem das faire Miteinander lobte.

Norbert Hartfil Redaktionsleitung Nordenham / Redaktion Nordenham
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