Elsfleth In den Milchbetrieben wird das Jahr 2016 in die Geschichte eingehen. Und zwar im negativen Sinn, wie es Landvolkvorsitzender Ralf Meiners im Butteldorfer Schützenhaus auf der Jahreshauptversammlung des Altenhuntorfer Landvolkvereins in seinem Bericht dokumentierte.

Finanzielle Engpässe seien die Milchbauern zwar gewöhnt, sagte Meiners, mit dem Rückgang des Milchpreises auf 22 Cent hätte aber keiner gerechnet. Licht am Horizont gab es erst mit 30 Cent in den Herbstmonaten. Mit 30 Cent könnten die Milchbauern gerade mal kostendeckend arbeiten, räumte Meiners ein. Deshalb hatten dem großen Erntekranz, mit dem die Milchbauern des Landkreises alljährlich das Braker Kreishaus schmücken, die Überbringer einen schwarzen Trauerflor angeheftet.

Ebenso wechselhaft wie die Erlöse: das Wetter 2016, die Vorschriften, die Richtlinien und Einschränkungen.

Einwilligung und Werberichtlinie

Ja, ich möchte den täglichen NWZonline-Newsletter erhalten. Meine E-Mailadresse wird ausschließlich für den Versand des Newsletters verwendet. Ich kann diese Einwilligung jederzeit widerrufen, indem ich mich vom Newsletter abmelde (Hinweise zur Abmeldung sind in jeder E-Mail enthalten). Nähere Informationen zur Verarbeitung meiner Daten finde ich in der Datenschutzerklärung, die ich zur Kenntnis genommen habe.

Der Winter sei wieder einmal ohne starken Frost dahergekommen – mit der Folge von Staunässe im Frühjahr. Die zweite und dritte Schnittperiode konnte bei gutem Wetter erfolgen.

Auch mit der winterlichen Gänsepopulation wollen sich die Landwirte nicht abfinden, es sei aber keine Lösung in Sicht.

Das neue Wassergesetz, nachdem die Landwirte einen fünf Meter breiten Gewässerrandstreifen düngefrei halten sollen, sehen auch die Wesermarschbauern als Enteignung ihrer Flächen an.

Mit einem dicken Informationspaket über alles, was in Elsfleth und umzu aktuell ist, war Brigitte Fuchs zum ersten Mal in ihrer Funktion als Bürgermeisterin beim Landvolk zu Gast. Zu dem, auch vom Landvolk gewünschten Plan, ein Dorfgemeinschaftshaus zu bauen, sagte Fuchs: „Die erlaubte Höchstsumme der Stadt Elsfleth in Höhe von 25 000 Euro sind im Haushaltsplan enthalten. Nun müssen wir sehen, wie sich die Leader-Maßnahmen weiter gestalten und prüfen, wie mit dem vorgesehenen Grundstück auf dem Butteldorfer Dorfplatz verfahren werden kann.“

Auch wenn die finanziellen Aussichten der Stadt Elsfleth nicht gerade rosig seien, sollte nicht alles negativ gesehen werden, riet die Bürgermeisterin. „Wir haben viel geschafft und sind in manchen Bereichen sehr gut aufgestellt“, betonte die Verwaltungschefin.

Den bäuerlichen Familien wünschte Brigitte Fuchs, dass deren Arbeit die Wertschätzung aus der Bevölkerung erhält, die sie verdient.

Einstimmig gewählt wurde der bisherige Vorstand: Ralf Meiners (1. Vorsitzender), Markus Neunaber (2. Vorsitzender), Ralf Wichmann (3. Vorsitzender und Organisator für nicht fachbezogene Veranstaltungen), Albert Bakker (neuer Kassenwart).

Als Vertrauenspersonen fungieren Martin Beck, Axel Maucher, Ralf Wichmann, Sönke Heineke, Hendrik Pittwohn und Gerd Lübken als Obmann für Naturschutz.

Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.