BLEXERSANDE BLEXERSANDE - Die Kinder- und Jugendfarm im Blexersander Seenpark ist nach wie vor ein wichtiger Bestandteil in der offenen Arbeit mit Kindern und Jugendlichen in Nordenham. Davon ist der Vorstand des Trägervereins überzeugt, der jetzt bei der Jahreshauptversammlung komplett bestätigt wurde. Die drei gleichberechtigten Vorsitzenden sind weiterhin Claudia Redmer, Ute Elsner-Golkowski und Martina Berends. Über die Finanzen wacht Schatzmeister Francis Hope. Gerne würde der Verein noch ein zusätzliches Mitglied in die Führungsspitze aufnehmen. Aber dieser Posten bleibt vakant.

Aus dem Jahresbericht des Trägervereins geht hervor, dass 2005 durchschnittlich 19 Kinder am Tag die Jugendfarm besuchten. Die Farm war an 260 Tagen geöffnet. In der Statistik sind die 8- bis 14-Jährigen erfasst, die zur Zielgruppe der Jugendfarm gehören. Mit dem Besuch ist der Vorstand zufrieden, wie Ute Elsner-Golkowski mitteilte. Im Winter habe es eine Phase mit weniger Kindern gegeben. Mittlerweile sind die Besucherzahlen aber wieder im Aufwind. Deutlich gestiegen ist nach Mitteilung des Vorstands die Nutzung der Farm durch verschiedene Einrichtungen wie zum Beispiel Kindergärten und durch Privatpersonen.

Seit gut einem Jahr gibt es auf der Jugendfarm eine feste „Kaninchengruppe“, die fast nur aus Mädchen besteht. Sie kümmern sich eigenverantwortlich um ein Kaninchen und müssen sich auch um eine Vertretung bemühen, wenn sie selbst keine Zeit haben. Wie die Vorstand weiter mitteilt, mussten einige der von den Kindern errichteten Bretterbuden auf dem Farmgelände wieder abgebaut werden, weil sie in einem desolaten Zustand waren. Um mit den Kindern neue Hütten bauen zu können, ist die Jugendfarm dringend auf Holzspenden angewiesen.

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Angewiesen ist der Verein nach wie vor auf den Zuschuss der Stadt und auf Spenden. Im vergangenen Jahr hat die Jugendfarm von der Stadt rund 12 000 Euro bekommen. Insgesamt benötigen die Jugendfarmer im Jahr rund 25 000 Euro, um über die Runden zu kommen.

In der Anfangsphase befinden sich die Planungen für einen Naturkindergarten auf dem Farmgelände. In einem solchen Kindergarten, den es zum Beispiel in Oldenburg und in Bremen gibt, halten sich die Kinder fast ausschließlich draußen auf. Die Voraussetzungen für einen Naturkindergarten sind nach Ansicht des Vorstands auf dem Farmgelände ideal. Allerdings gibt es innerhalb des Vorstands auch Zweifel, ob sich für ein solches Angebot in Nordenham genügend Interessenten finden lassen. Das Thema will der Verein aber auf jeden Fall weiter verfolgen. „Wenn es mit der Einrichtung eines Naturkindergartens in den Vormittagsstunden klappen sollte, hätten wir ein wenig mehr finanzielle Sicherheit“, sagt Ute Elsner-Golkowski.

Die Vorsitzende wünscht sich auch, dass sich die Eltern der Kinder, die regelmäßig zur Farm kommen, zu einer Mitgliedschaft entschließen. Zurzeit hat der Trägerverein 31 Mitglieder.

Neu ist, dass die Farm zu den Öffnungszeiten telefonisch erreichbar ist. Das Farm-Handy hat die Nummer 0174/665 09 88. Die Öffnungszeiten sind montags bis freitags von 14.30 bis 17.30 Uhr.

Jens Milde Nordenham / Redaktion Nordenham
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