Brake Verschiedene Themen beschäftigten am Dienstagabend den Betriebsausschuss Abfallwirtschaft.

Unter anderem wurde ein Bericht zum aktuellen Stand der Ertüchtigung der Nachrotte von Gärresten gegeben. Hintergrund ist der, dass die Gärreste des Bioabfalls in der Biogasanlage schneller zu Kompost verarbeitet werden sollen. Wie im April 2015 bereits berichtet, war die Nachrotte jedoch bisher immer zu feucht. Nun werden derzeit zwei Verfahren getestet, um dies zu ändern.

Eine Methode betrifft das Experimentieren mit Mulch. Der Nachrotte wird Mulch, grobfaserige Holzschnitzel, beigemengt. Diese ziehen die Feuchtigkeit aus der Nachrotte heraus. Eine weitere Methode ist die Belüftungstechnik. Dieses Verfahren wurde von der Firma Land- und Umwelttechnik angestoßen. Beide Verfahren befanden sich in der Projektphase, die nun abgeschlossen wurde. Rainer Penning, Geschäftsführer der GIB Entsorgung, schloss in beiden Fällen ein positives Fazit.

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Grünen-Ratsherr Hans-Otto Meyer-Ott merkte an, dass seine Fraktion sich wünsche, dass die beiden Verfahren vorgestellt würden. Er sprach dabei auch den Aspekt der Technik- und der Qualitätsfrage an. Hans-Dieter Beck (CDU) merkte zudem an, dass geprüft werden müsse, wie viel die beiden Verfahren jeweils kosten. In der Ausschusssitzung ging hervor, dass das Belüftungssystem deutlich zügiger vorangeht. Im schnellsten Fall dauert es hier fünf Tage während beim Mulch-Verfahren im Schnitt drei Wochen gebraucht werden. Die Ratsmitglieder stimmten dafür, dass die Verfahren im August noch mal genauer vorgestellt werden. Bis dahin sollen die abgeschlossenen Projektphasen ausgewertet sein.

Weiter wurde im Betriebsausschuss die getrennte Erfassung von wiederverwertbaren Kunststoffen thematisiert. Seit dem 4. Mai hat die GIB zwei Körbe auf dem Recyclinghof in Brake platziert. Daneben wurden Infotafeln aufgestellt. Auf diesen ist abgebildet und erläutert, welche Kunststoffsorten für eine getrennte Erfassung geeignet, aber auch nicht geeignet sind. So sind die Braker aufgefordert, beispielsweise alte Gartenmöbel oder Gießkannen dort abzugeben. In dieser Probephase soll erfasst werden, welche Mengen in dieser Zeit zusammenkommen.

„Die ersten Boxen sind voll“, gab der technische Leiter, Frank Zimmermann, bekannt. Ab zwei Kubikmeter komme eine Firma aus Hamburg, um die Kunststoffe abzuholen.

Verena Sieling Wildeshausen / Redaktion Wildeshausen
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