Schwei Mit einer kleinen Feier ist jetzt der neue Mannschaftstransportwagen von Gemeindekämmerer Gerd Schierloh an die Freiwillige Feuerwehr Schwei übergeben worden. „Gehen Sie pfleglich damit um, so schnell gibt es keinen Neuen“, sagte Gerd Schierloh und plädierte für einen verantwortungsvollen Umgang mit dem Neufahrzeug, ein VW-Bus T5.

Die symbolische Schlüsselübergabe erfolgte an Ortsbrandmeister Jürgen Hahn, der den Schlüssel gleich weiterreichte an Gerätewart Dirk Fasting.

Mit einer lauten Sirene fuhr zunächst der alte VW-Bus mit Andreas Peißig am Steuer auf den Hof der Schweier Feuerwehr. Dann erst folgte der neue Transporter, ebenfalls mit Sirene und Blaulicht, der vom stellvertretenden Ortsbrandmeister Kim Klinkenberg gelenkt wurde.

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Die Zuschauer, darunter Ratsmitglieder, der gewählte künftige Bürgermeister Klaus Rübesamen und Vertreter der benachbarten Wehren aus Schweiburg, Reitland, Rodenkirchen und Seefeld sowie Gemeindebrandmeister Jörg Wiggers und Kreisbrandmeister Heiko Basshusen zollten der Neuanschaffung einen kräftigen Applaus und bestaunten die Blaulichtanlage, die sowohl im Front- als auch im Heckbereich angebracht wurde.

Dass die Feuerwehr stets pfleglich mit ihren Fahrzeugen umgegangen ist, zeigt die Tatsache, dass der alte Transporter, ein VW Bus T3, immerhin 25 Jahre gehalten hat. Er hatte äußerste Schwierigkeiten, durch den TÜV zu kommen; und es musste viel Geld hineingesteckt werden. Nun wird er auf einer Internet-Plattform versteigert, wie Gerd Schierloh mitteilte.

Auch in den neuen Bus mussten die Feuerwehr-Kameraden viel Arbeit stecken. 297 Stunden gingen für den Umbau drauf. Dabei halfen nicht nur Kameraden der Schweier Wehr, auch aus anderen Gemeindewehren wurden Fachkräfte hinzugezogen.

Ortsbrandmeister Jürgen Hahn bedankte sich mit einem Präsent bei den Kameraden Dirk Fasting, Philipp Runge, Heiko Grape, Holger Nass, Lars Stratmann, Thomas Niemeyer, und Hans Jürgen Niemeyer.

Es seien Holzarbeiten und Elektroarbeiten durchgeführt sowie die Beleuchtung und der Funk installiert und in Betrieb genommen worden.

Das Fahrzeug verfügt nun über zwei Batterien in getrennten Kreisläufen, so dass es nach einem Einsatz wegen eines Batterieausfalles niemals stehen bleiben wird.

Das neue Fahrzeug kostete 48 000 Euro. Der Gemeinde Stadland falle es heute deutlich schwerer, eine solche Summe aufzubringen, sagte Gerd Shierloh, weshalb sich die Neuanschaffung auch etwas hingezogen habe.

Kreisbrandmeister Heiko Basshusen sah aber in dem Fahrzeug auch eine Investition für die Jugend, für die der Transporter auch eingesetzt werden wird.

Feuerwehrausschuss-Vorsitzender Claas Vollers hoffte dagegen: „Vielleicht bringt das neue Fahrzeug noch einmal einen Motivationsschub für die Jugendlichen, um sich in der Freiwilligen Feuerwehr zu engagieren.“

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