Wesermarsch Über einen Mangel an Nachfragen und Beschwerden bezüglich der neuen Müll-Abfuhrpläne konnten sich die Mitarbeiter der GIB Entsorgung Wesermarsch in den zurückliegenden Wochen nicht beklagen. Doch ab diesem Dienstag wird sich alles wieder zum Besseren wenden, wie Rainer Penning, Geschäftsführer der Abfallwirtschaft, betont.

Nach drei Monaten hat die neue Regelung, die erst im Februar eingeführt worden war, ausgesorgt, der alte Abfuhrkalender kommt wieder zum Tragen: Der bekannte Kalender mit den Abfuhrdaten wird ab diesem Dienstag wieder an die Haushalte in der Wesermarsch verschickt. Ab dem 2. Mai gilt nach Rainer Pennings Worten dann wieder die alte Terminregelung.

Und die Bürger müssen sich nicht wieder an neuerliche Abfuhrzeiten gewöhnen. Die GIB kehre zum alten Muster zurück. Es sei besser, jetzt zu reagieren, als noch ein Jahr zu warten, sagte der GIB-Geschäftsführer im Gespräch mit der NWZ . „Hier war eine Menge los“, so Rainer Penning. Grund waren die Änderungen des Entsorgungsfahrplans, die nicht bei allen Kunden auf Gegenliebe stießen (die NWZ  berichtete). Manche Kunden mussten ihre Abfalltonnen und gelben Säcke mitunter an vier verschiedenen Tagen an die Straße stellen – jetzt ist wieder nur ein einziger Tag in der Woche für die Müllabfuhr vorgesehen. Viele Mieter vermissten laut Rainer Penning auch ihren Abfuhrkalender, weil er mit dem Gebührenbescheid an die Eigentümer verschickt worden war, und so oftmals gar nicht bei ihnen angekommen sei.

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Ein Ingenieurbüro hatte die Pläne für das neue Abfuhrkonzept ausarbeitet. „Wir wollten eine Optimierung der Tourenplanung“, sagte Rainer Penning. Natürlich habe der Gedanke dahinter gestanden, wirtschaftlicher arbeiten zu wollen. So groß sei der Vorteil durch die Reform dann aber auch nicht gewesen, sagt er.

Die Bürger jedenfalls hätten sich mit dem neuen Abfuhrsystem nicht anfreunden können. Das habe schließlich auch den Ausschlag dazu gegeben, wieder zum alten und bewährten System zurückzukehren.

Ulrich Schlüter Elsfleth / Redaktion Brake
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