Moorsee Sie ist ein technikgeschichtliches Glanzstück im Museum Moorseer Mühle: Beim Dampftag an diesem Sonntag, 5. August, wirft das Moorseer Dampf-Team zwischen 10 und 17 Uhr die mehr als hundert Jahre alte Lokomobile an. Anfang des vergangenen Jahrhunderts kaufte die Müllerfamilie Reinken im Zuge des Wiederaufbaus nach einem Mühlenbrand eine Lokomobile. Damit konnte auch ohne Wind gemahlen werden. Dies sicherte damals das Überleben des Müllerbetriebes.

Die Moorseer Lokomobile wurde 1911 von der Firma Heinrich Lanz in Mannheim gebaut. Der 5,5 Tonnen schwere und 26 PS starke Stahlkoloss lief viele Jahrzehnte in einem Sägewerk in Guatemala. 1989 wurde die Lokomobile wieder nach Deutschland geholt, seit 1993 steht sie auf dem Gelände der Moorseer Mühle. Bis in die Mitte des 20. Jahrhunderts trieben Lohnunternehmer mit vergleichbaren Dampfmaschinen die großen Dreschmaschinen der Wesermarsch an.

Außerdem veranstaltet das Museum anlässlich der Sonderausstellung „Deine Geschichte – 40 Jahre Museum Moorseer Mühle“ am Mittwoch, 8. August, von 17.30 bis 19 Uhr ein Klön-Café. Hans Walter Keweloh, ehemaliger Vorsitzender des Museumsverbundes Niedersachsen und Bremen, sowie Hans Lochmann, Geschäftsführer des Museumsverbundes Niedersachsen und Bremen, erzählen Besuchern die Museumsgeschichte aus ihrer Perspektive. Die beiden waren vor 30 Jahren Befürworter der Umwandlung des Museums Moorseer Mühle von einem Landwirtschaftsmuseum hin zum Fachmuseum der Mühlengeschichte der Wesermarsch. An der Umsetzung der Sonderausstellung waren sie maßgeblich beteiligt.

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Beginnen wird der Klön-Abend mit einer Impulsführung durch die multimediale Sonderausstellung. Anschließend geht es ins Mühlencafé. In lockerer Runde berichten die Experten aus der Geschichte des Museums und stehen dem Publikum Rede und Antwort. Museumsleiter Jan Christoph Greim moderiert den Abend.

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