Moorriem /Großenmeer Es tut sich was in der Raiffeisenbank-Filiale in Eckfleth. Das von einem Brand schwer geschädigte Gebäude wird derzeit renoviert und für den Kundenbetrieb komplett neu eingerichtet.

„Bis auf den Rohbau musste das Haus entkernt werden“, erklärten die Vorstandsmitglieder Christiane Thürlings und Gerd Borchardt bei einem Rundgang durch das Gebäude am Donnerstag. Gemeinsam mit Aufsichtsratsmitglied Ingrid Thormählen präsentierten sie die Pläne für die Wiedereröffnung der Filiale im März nächsten Jahres.

Für die Kunden sollen dann moderne Beratungsräume und ein SB-Bereich mit Ein- und Auszahlungsautomat sowie Kontoauszugsdrucker zur Verfügung stehen. Drei Berater werden in Eckfleth arbeiten, sie wechseln aus der Großenmeerer Filiale nach Moorriem. In Großenmeer bleibt für die Kunden der SB-Bereich erhalten.

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Auf die Baugenehmigung in Moorriem hat die Raiffeisenbank neun Monate gewartet. „Jetzt sind wir froh, dass es losgehen kann“, sagte Thürlings. „Es ist uns wichtig, für unsere Kunden hier vor Ort zu sein.“ Die Beratungsräume sollen mit der neusten Technik ausgestattet werden. Gestaltet werden sollen sie wie die Filiale an der Weserstraße in Brake.

Geschlossen werden musste die Filiale aufgrund eines brachialen Überfalls im Dezember 2015. Da hatten unbekannte Täter versucht, den Geldautomaten im Vorraum der Bank zu sprengen. Dadurch wurde ein Brand ausgelöst, der das ganze Gebäude in Mitleidenschaft zog. Geld wurde bei dem Überfall nicht erbeutet, moderne Bankautomaten sind gegen Sprengungen geschützt.

Aufgrund der starken Verrußung nach dem Brand musste das Gebäude der Raiffeisenbank komplett entkernt werden. Nun sollen dort neben den Beratungsräumen auch drei Wohnungen entstehen, die ab nächstem Jahr vermietet werden. Insgesamt belaufen sich die Baukosten auf 500 000 Euro, erklärte Gerd Borchardt. Vergeben wurden die Aufträge nur an Handwerksbetriebe aus der Region.

Friederike Liebscher Berne/Lemwerder / Redaktion Brake
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