NORDENHAM NORDENHAM/JM - Beim Ortsverband des Technischen Hilfswerks Nordenham hat es mit Beginn des Jahres einige Veränderungen in der Führungsmannschaft gegeben. Zum neuen stellvertretenden Ortsbeauftragten wurde Michael Haferkamp ernannt. Er war bisher für die Öffentlichkeitsarbeit zuständig und tauscht sein Amt mit Norbert Schrewe, der aus beruflichen Gründen etwas kürzer treten will. Schrewe war seit 1992 Stellvertreter des Ortsbeauftragten Fritz Güttler.

Neuer Ausbildungsbeauftragter beim THW Nordenham – und somit dritter Mann in der Führungsriege – ist Ingo Ostwald. Er tritt die Nachfolge von Yves Biskupek an. Zum Gruppenführer der Fachgruppe Ölschaden wurde Nils Wieland ernannt. Er löst Gerhard Diekmann ab. Anstelle von Nils Wieland rückt Manuel Janßen auf den Posten des Gruppenführers Bergung 1.

Die Vorstellung der Neuen in der Führungsmannschaft nutzte Güttler auch zu einem Rückblick auf das vergangene Jahr, das zu den ereignisreichsten in der 51-jährigen Geschichte des Ortsverbandes gehörte. Im Mittelpunkt stand der Umzug vom alten Domizil in Grebswarden in die neue Dienststelle an der Flagbalger Straße. Im April war dieser Umzug abgeschlossen.

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Zweites großes Ereignis im vergangenen Jahr war das Jubiläum. Ihr 50-jähriges Bestehen feierten die Blauen Engel unter anderem mit einem „Tag der offenen Tür“ im neuen Gebäude. Güttler erinnert sich sehr gern an den großen Zuspruch bei dieser Veranstaltung im Juni.

Begonnen hatte das vergangene Jahr allerdings nicht mit einer Feier, sondern mit einer Kleidersammlung für die Erdbebenopfer im Iran. Eine ganze Lkw-Ladung – „insgesamt so um die fünf Tonnen“, schätzt Güttler – schickte der Ortsverband auf die Reise. Ebenfalls im Januar waren die THW-Helfer mit Übungen im Wesertunnel sowie mit der Verkehrslenkung bei der Tunneleröffnung beschäftigt.

Ein Ölunfall im Midgard-Hafen rief im März die THW-Kräfte auf den Plan. Hinzu kamen mehrere technische Hilfeleistungen und verschiedene Übungen, vor allem im Bereich der Ölschadensbekämpfung. Insgesamt brachten es die THW-Helfer im vergangenen Jahr auf 20 157 Dienststunden. „Das ist bei etwas mehr als 60 Aktiven eine stattliche Summe“, betont Haferkamp.

Für dieses Jahr plant das THW wieder mehrere Übungen. Ein Schwerpunkt ist dabei, die Zusammenarbeit mit den Kollegen aus Varel zu trainieren. Vorgesehen ist darüber hinaus ein Einsatz bei der Sail. „Die Details müssen aber noch mit der Stadt abgeklärt werden“, sagt Güttler. Für den 8. Juni plant der Ortsverband eine Fahrt zur Messe „Interschutz“ in Hannover.

Eine so genannte Basis-1-Grundausbildung für Helfer-Anwärter will das THW in diesem Jahr ebenfalls wieder anbieten. Interessierte können sich unter 95 12 00 dafür anmelden oder am 31. Januar in die Dienststelle an der Flagbalger Straße kommen. Der Lehrgang dauert etwa neun Monate. Als Prüfungstermin ist der 12. November vorgesehen.

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