BRAKE Grete ist mit ihrem Werk zufrieden: „Das sieht voll schön aus.“ Lena scheint mit ihrer Arbeit nicht ganz so zufrieden zu sein. „Es ist ein bisschen schief“, urteilt sie selbstkritisch. Dafür besteht aus Sicht von Anke Markgraf kein Anlass: „Das ist ja auch Handarbeit.“

Werkzeug im Kreefbüdel

Unter ihrer museumspädagogischen Anleitung haben Lena, Grete, Jukea und Leoni am Dienstagnachmittag im Schiffahrtsmuseum eine Menge über die Arbeit der Segelmacher und Reepschläger gelernt, die vor rund 150 Jahren für die Ausrüstung der Großsegler in den Häfen an der Weser unentbehrlich waren.

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Wenn der Segelmacher an Bord musste, verstaute er sein Werkzeug in einem Kreefbüdel und solch einen Beutel haben auch die vier Mädchen genäht und mit Stempelmotiven von Segelschiff und Wal, von Krake und Schildkröte bedruckt. „Das Nähen ist das schwierigste“, sind sich Lena und Leoni einig.

Lena, Grete, Jukea und Leoni sind fast so etwas wie Stammkunden im Schiffahrtsmuseum und lassen sich kaum eine Gelegenheit entgehen, wenn wieder einmal ein Museumskasten zu einem bestimmten Thema geöffnet wird. „Die Mädchen kennen sich hier schon gut aus“, sagt Anke Markgraf.

Die Herstellung der Kordel für den Kreefbüdel erweist sich für die Vier als eine Geduldsprobe. Die Fäden fallen immer wieder aus der Hand, die „Reepschlägerinnen“ müssen immer wieder von vorn beginnen. Aber irgendwann haben sie den Dreh raus und das Werk ist vollbracht.

Harte Arbeit

Schön bunt sind ihre Kreefbüdel geworden, kein Vergleich mit dem Exponat in der Vitrine, das sie zu Beginn der Aktion in Augenschein genommen haben. Dem geräumigen Beutel aus grobem Segeltuch ist anzusehen, dass die Segelmacherei harte Arbeit war.

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