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Nordenham Mit gezielten Stromstößen Leben retten – das war vor einigen Jahren noch Ärzten und Sanitätern vorbehalten. Mittlerweile können auch medizinische Laien einen Defibrillator bedienen.

Am Gymnasium Nordenham gibt es seit drei Jahren einen „Automatisierten externen Defibrillator“ (AED). Dank der Unterstützung von Nordenhamer Firmen ist die Bereitstellung des lebenswichtigen Gerätes auch die für nächsten drei Jahren gesichert.

Schulleiter Klaus-Dieter Laske und Lehrerin Meike Wassmann dankten den Firmen am Donnerstag ausdrücklich für ihr Engagement. Die Sponsoren finden sich im Gegenzug in einem großen Schaukasten am Eingang zur Schulstraße wieder. Meike Wassmann bildet die Schüler des Schulsanitätsdienstes für ihren Einsatz an dem Gerät aus. Sie betonte die Wichtigkeit dieser Anschaffung. „Pro Jahr sterben 100 000 Menschen in Deutschland am plötzlichen Herztod – viele von ihnen ohne Vorwarnzeichen“, sagte Meike Wassmann. In jeder Minute ohne Hilfe sinken die Überlebenschancen um zehn Prozent. Nach zehn Minuten ist kaum noch Rettung möglich.

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16 Schüler engagieren sich im Schulsanitätsdienst. Die Zehntklässlerin Christina Gall und die Elftklässlerin Steffanie Rohde führten im Beisein von drei Firmenvertretern die Funktionsweise des Defibrillators vor. Im Ernstfall ruft die Schulleitung die Helfer über einen Lautsprecher aus.

„Die Schule möchte sich für entstandene Unannehmlichkeiten entschuldigen“, sagte Meike Wassmann. Im Vorfeld hatten sich einige Firmen über das Verhalten eines Unternehmens geklagt, das für die Akquirierung der Spenden zuständig war.

Folgende Betriebe haben sich als Sponsoren an der Finanzierung des Gerätes beteiligt: Malerfachbetrieb Rudolf Vetter, Elektrotechnik Struß GmbH, Markus´ und Michis Fahrschule, E-Center, Tanzschule Hoffmann & Co, Fahrrad Bauer, Handwerklicher Kundendienst Pörky, Viktoria-Apotheke Panzram, Stührenberg Transporte, Dago Metallbau GmbH, Peter Koch GmbH, Getränkepartner Nordenham, Tinten Tränke, Computer Technik Menzel, Quaritsch, Dachdeckerfachbetrieb Gerd Ralle, Sun-Art Studio.


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Felix Frerichs Nordenham / Redaktion Nordenham
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