RODENKIRCHEN Erfreuliche Ergebnisse lieferte Ringleiter Steffen Habben während der Jahreshauptversammlung des Beratungsringes Wesermarsch in der Markthalle. Der auf ein gutes Niveau gestiegene Milchpreis und die gesteigerte Milchleistung pro Kuh auf 8079 Kilogramm im Durchschnitt bescherten den Landwirten eine finanzielle Erleichterung. Allerdings drückten die stark gestiegenen Futtermittelpreise und die erhöhten Energiekosten die Gewinne wieder nach unten. „Die erfolgreichen Betriebe zeichnen sich durch höhere Milchleistung und deutlich verbessertes Management aus“, so Steffen Habben.

Im zweiten Teil seines Berichtes ging der Ringleiter auf die Unterschiede der reinen Grasbetriebe und derjenigen Betriebe ein, die zusätzlich Maisfütterung einsetzen. Die Wesermarsch sei für einen erfolgreichen Maisanbau ein Grenzstandort, bei dem die Anbaubedingungen mit Risiken verbunden seien, machte Habben deutlich. Gelinge der Maisanbau, so zeige sich das in besseren Ergebnissen im Betriebszweig Milchkuhhaltung. Untersuchungsergebnisse auf einem Betrieb in Elsfleth-Fünfhausen hätten ergeben, dass eine nur flache Bodenbearbeitung deutlich schwächere Erträge liefere als das Pflügen oder der Einsatz von Tiefenlockerern. Auch auf die Wasserversorgung der Hauptfrucht Mais müsse bei Untersaaten geachtet werden. Für eine betriebliche Entscheidung für oder wider den Maisanbau seien nach Aussage des Referenten neben vielen Vorteilen auch die ab 2014 zu erwartenden Neuerungen durch Auflagen der Agrarpolitik zu beachten.

Habben berichtete zudem von 70 der insgesamt 300 Betriebe, die an der Betriebszweigauswertung teilnahmen. Ziel sei es, zeitnah Ergebnisse der Milchkuhhaltung bis hin zu den Vollkosten bei der Milchproduktion zu erhalten, zu analysieren und mit Berufskollegen bei Gruppentreffen zu diskutieren.

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Ringleiter Hans Witbaard berichtete von einem etwa gleichen Deckungsbeitrag trotz des gestiegenen Milchpreises aufgrund der gestiegenen Ausgaben. Zwischen den einzelnen Betrieben seien die Gewinnunterschiede trotz ähnlich guter Voraussetzungen riesig. Nicht nur die Größe des Betriebes, auch dessen Art der Milchproduktion seien entscheidende Faktoren. Die Milchmenge pro Kuh sei ebenso wichtig wie der Aufwand, um die Leistung zu bekommen. Nicht nur der Milchauszahlungspreis sei ein Erfolg bestimmender Faktor sondern auch die Erlöse aus Viehverkäufen, erklärte Witbaard. Bei den Vorstandwahlen wurden die Mitglieder Dirk Stöver, Esenshammergroden, Dieter Oncken, Großenmeer und Werner Blankemeyer, Hiddigwarden in ihren Ämtern bestätigt.

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