Strückhausen In Sachen Milch kann man Gustav Döding nichts vormachen. Seit dem 1. März 1963 ist der nunmehr 76-Jährige als Leistungs­­ prüfer beim Milchkontrollverein Strückhausen aktiv. Und in einer Sache ist sich Döding absolut sicher: „Das Jahr 2016 war das bisher schlechteste Jahr für die Milchbauern. Es hat selbst die Krisenjahre 2008/2009 aus negativer Sicht noch übertroffen“, sagt der Mann, der seine Berufskarriere als Leistungsprüfer am 1. Juli 1957 in Huntlosen (Kreis Oldenburg) begonnen hat.

Allein aus dem Jahresabschlussbericht des Kontrollvereins Strückhausen lässt sich der Katastrophenjahr 2016 mit dem enormen Preisverfall für die Milch nicht entnehmen. Die Zahl der Betriebe ist mit 67 zum Vorjahr konstant gebleiben. Die Zahl der Kühe stieg im Vorjahresvergleich um 162 auf 7752.

„Die durchschnittliche Herdengröße liegt jetzt bei 118“, sagt Döding im Gespräch mit der NWZ. Er ist froh, dass der Milchpreis nach der Talfahrt inzwischen wieder angezogen hat. „Die Ammerländer haben im Dezember immerhin 34 Cent gezahlt. Das ist zumindest ein kleiner Lichtblick“, sagt er.

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Damit die Betriebe nachhaltig wirtschaften können, müsse allerdings noch einiges passieren. In der Krise sei es zudem auch zu einem Investitionsstau gekommen, der wohl nur langfristig zu überwinden sei. „Das Jahr 2017 wird für die Bauern auf jeden Fall besser als das Vorjahr“, verspricht Döding im Gespräch mit der NWZ.

Hans-Carl Bokelmann Jade/Ovelgönne / Redaktion Brake
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