Lemwerder Klein und fein präsentiert sich der Eine-Welt-Laden im Gemeindehaus der evangelischen Kirchengemeinde in Lemwerder. Nun aber könnten schon bald die Umzugskartons gepackt werden, denn es gibt ernsthafte Überlegungen, den Laden in die Räumlichkeiten an der Stedinger Straße 55 zu verlegen.

Im Gebäude des ehemaligen Arbeitsamtes könnten die fair gehandelten Waren deutlich großzügiger präsentiert und das Sortiment ggf. auch noch erweitert werden. Außerdem könnte es dann auch ein einfaches gastronomisches Angebot geben. Mit dem Umzug aus einer „Seitenstraße“ an Lemwerders „Hauptstraße“ würde der Eine-Welt-Laden außerdem deutlich sichtbarer werden – was der Fair Trade-Gemeinde Lemwerder gut zu Gesicht stehen würde.

Erste Gespräche zwischen den Betreibern des Eine-Welt-Ladens und der Verwaltung der Gemeinde Lemwerder hat es bereits gegeben. Sie sollen fortgesetzt und konkretisiert werden. Das hat der Sozialausschuss des Gemeinderates am Donnerstag beschlossen.

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 Das Gebäude des ehemaligen Arbeitsamtes ist in den vergangenen Jahren vor allem für Beratungen und als Sitz des Familien- und Kinderservicebüros (bis 2020) genutzt worden. Inzwischen steht eine Seite des Gebäudes leer. Der andere Teil des Gebäudes wird noch für Beratungen genutzt – oftmals nur nach Voranmeldung oder nur einmal im Monat. Diese Beratungen könnten laut Verwaltung auch in Räumen der evangelischen Kirchengemeinde oder im Quartiersmanagement der Eschhofsiedlung stattfinden.

Das Gebäude müsste nur geringfügig umgebaut werden, um den Eine-Welt-Laden dort einzurichten. Einfache Renovierungsarbeiten könnten mit aktuellen Haushaltsmitteln finanziert werden. Für einen größeren Umbau hingegen sei eine konkrete Planung erforderlich und es müssten Haushaltsmittel bewilligt werden, schreibt die Verwaltung in ihrer Beschlussvorlage.

Das gastronomische Angebot könnte unterstützt werden von der Schülerfirma der Eschhofschule. Die Öffnungszeiten könnten anfangs auf bestimmte Anlässe abgestimmt oder auf einmal wöchentlich beziehungsweise monatlich beschränkt werden.

Torsten Wewer Elsfleth / Redaktion Brake
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