Kleinensiel Einen neuen Betriebsrat hat das Kernkraftwerk Unterweser. Zum Vorsitzenden wählten die Mitglieder erneut Wilfried Müchler. sein Stellvertreter ist weiterhin Ewald Cordes.

Neu in das Gremium gewählt wurden Michael Pulm, Hans-Joachim Denker und Hartmut Hinck. Wiedergewählt wurden auch Lothar Grabbe, Heike Frerichs, Alexander Kotowski und Folkert Schmeyer. Damit sind fast alle Bereiche im Betriebsrat vertreten. Ein Vertreter für die außertariflichen Mitarbeiter fand sich jedoch nicht, teilt der Betriebsrat mit.

Im Jahr 2014 waren noch 299 Mitarbeiter zur Wahl aufgerufen. Durch den Personalabbau waren in diesem Jahr noch 207 Kollegen, einschließlich derer, die in Arbeitnehmerüberlassung am Standort beschäftigt sind, wahlberechtigt, teilt der Betriebsrat mit. Auch aufgrund der Grippewelle fiel die Wahlbeteiligung dieses Mal etwas geringer aus: Sie lag bei 77,3 Prozent. 2014 waren es noch 82,3 Prozent.

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Für das Gremium bleibt weiterhin der Personalabbau eine Hauptaufgabe. Der Betriebsrat hat mit dem Arbeitgeber ein Zukunftspaket verhandelt, das auch einen Sozialplan beinhaltet. Dadurch solle bis 2027 der sozialverträgliche Personalabbau beziehungsweise die Beschäftigung gesichert sein.

Außerdem beginnen zum Ende des Jahres weitere Verhandlungen um einen Interessenausgleich, der den weiteren Personalabbau regelt, teilt der Betriebsrat mit.

Dem Zukunftspaket steht jedoch noch ein Einsparvolumen von 20 Prozent in den Personalkosten gegenüber, das auch die Erhöhung der wöchentlichen Arbeitszeit beinhaltet. Das Einsparvolumen stoße natürlich nicht grundsätzlich auf Zuspruch bei den Kollegen, wissen auch die Mitglieder des Betriebsrates.

Ein große Herausforderung stellt für den Betriebsrat auch die Überführung einiger Kollegen zur neuen Betreibergesellschaft der Zwischenlager (BGZ) dar. Ebenso herausfordernd gestaltet sich der stetige Übergang vom Restbetrieb der Anlage in den Rückbau. Alte Funktionen und Aufgaben brechen weg, neue Aufgaben stehen an. Für diese müssen sich die Mitarbeiter teilweise weiterqualifizieren und werden in neue Teams aufgeteilt.

Abgeschlossen sind dagegen bereits die Vergütungstarifverhandlungen in der Tarifgemeinschaft Energie, verkündet der Betriebsrat auch erste Erfolge. Um die Forderungen durchzusetzen waren allerdings Warnstreiks erforderlich, an denen sich auch die Kollegen des KKU beteiligt haben.

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