Für den Hammelwarder Wasserturm könnte es fünf vor zwölf sein. Kommt der Monumentendienst zu dem Ergebnis, dass ein sehr hoher Aufwand nötig ist, um das Ende der 1920 Jahre errichtete Wahrzeichen zu sichern, wird Eigentümer Martin Wenderoth auf wirtschaftliche Unzumutbarkeit pochen und einen Abriss beantragen. Das hat er im Gespräch mit der NWZ  klar zu verstehen gegeben.

Hammelwarden ohne sein Wahrzeichen – eine Katastrophe? Ja und nein. Nein, weil sich alle Versuche, den Wasserturm wirtschaftlich zu nutzen, zerschlagen haben und ein Gefährdungspotenzial von dem Turm ausgeht, das sicher nicht kleiner wird. Ja, weil der Turm nun mal das Wahrzeichen des Ortsteils ist, er dessen Bild prägt und vielen Menschen ans Herz gewachsen ist.

Hans Wiechmann, Eckhard Berger und Heiko Schütte sind keine Fantasten, wenn sie für den Fall, das der Turm nicht komplett zu retten ist, anregen, zumindest ein Teilstück zu erhalten. Alle Möglichkeiten – auch solche, die nur einen Kompromiss darstellen – sollten jetzt nicht ungeprüft bleiben. Sonst ist es womöglich zu spät.

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