Friedrich-August-Hütte Bei der Suche nach einem Käufer für ihre Gehäusetechnik-Sparte ist die NKT Cables GmbH fündig geworden. Die Geschäftsführung hat am Freitag mitgeteilt, dass die Uebigauer Elektro- und Schaltanlagenbau (Uesa) GmbH die Produktionsabteilung übernimmt. Der Firmensitz befindet sich in Uebigau, einer Kleinstadt bei Torgau im Bundesland Brandenburg.

„Wir sind froh, dass wir mit der Firma Uesa einen uns langjährig bekannten Geschäftspartner gefunden haben, der alle Produkte unseres Geschäftsbereiches Gehäusetechnik fortführen wird und somit unseren Kunden maximale Planungssicherheit bieten kann“, sagt NKT-Geschäftsführer Dr. Konstantin Kurfiss. Zu Einzelheiten des Verkaufs äußert er sich nicht.

Laut Konstantin Kurfiss verfügt die Firma Uesa über umfangreiche Erfahrungen in der Herstellung und Montage von Kabelverteilerschränken. Die Uesa GmbH projektiert, fertigt und montiert Elektroausrüstungen für die Energieversorgung und Industrie. Das Leistungsspektrum umfasst Außenverteilungsschränke, Energieverteilungsanlagen, Transformatorenstationen, Niederspannungsschaltanlagen, Mittelspannungsschaltanlagen sowie Automatisierungs- und Steuerungsanlagen und Serviceleistungen im Solarbereich. Über 300 Mitarbeiter sind bei Uesa tätig.

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Wie berichtet, hatte das Management von NKT im September vergangenen Jahres beschlossen, dass sich das Unternehmen aus der Gehäusetechnik zurückzieht, um sich zukünftig am Standort Helgoländer Damm auf das Kerngeschäft mit der Garniturentechnik zu konzentrieren. In Folge dieser strategischen Entscheidung gehen 51 Arbeitsplätze bei NKT verloren.

Allerdings haben sich Betriebsrat und Geschäftsführung auf einen Interessenausgleich und einen Sozialplan einigen können, die nach Einschätzung der Industriegewerkschaft Metall „sehr attraktiv“ für die betroffenen Kollegen sind (die NWZ  berichtete). Zu den Vereinbarungen gehört auch ein Standortsicherungsvertrag, mit dem sich die Unternehmensleitung verpflichtet, bis Ende 2018 die Zahl der Beschäftigten nicht unter 130 sinken zu lassen. Zudem hat sich die Geschäftsführung bereit erklärt, mehrere Millionen Euro in die Garniturentechnik zu investieren und damit den Standort zu stärken.

Norbert Hartfil Redaktionsleitung Nordenham / Redaktion Nordenham
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