Lemwerder Die Verantwortlichen in der Gemeinde Lemwerder brauchen sich keine Gedanken mehr darüber machen, ob sie den Ende Oktober auslaufenden Vertrag mit Jugendpfleger Andreas Hegge verlängern wollen. Am Montag teilte der 30-Jährige Bürgermeisterin Regina Neuke mit, dass er Ende September die Gemeinde verlassen werde, vier Wochen vor Auslaufen des Zwei-Jahres-Vertrages. Das Gemeindeoberhaupt habe dem Wunsch entsprochen und den Vertrag vorzeitig aufgehoben, so Hegge.

Hegge findet es schade, dass er so habe handeln müssen, denn er habe einiges in Lemwerder aufgebaut und auch eine gute Beziehung zu den Jugendlichen besessen.

„Ich musste mich nach einer neuen Arbeit umsehen, denn ich habe nicht erfahren, ob ich in den Planungen in Lemwerder eine Rolle spielen würde“, sagte er am Mittwoch gegenüber der NWZ . Und er fand, dass die sich anbahnende Entwicklung nicht positiv sei. Zudem habe ihn der Gedanke daran, dass die Gemeinde die Jugendarbeit an den CVJM vergeben könnte, abgeschreckt. Das sei keine Option für ihn, erklärte er. Auch hätten die Verantwortlichen seitens der Gemeinde kein konkretes Gespräch mit ihm geführt, sagte er.

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Daher sah er sich gezwungen, sich arbeitssuchend zu melden. Parallel dazu ging er selbst auf die Suche nach Alternativen. Und da ist er fündig geworden. Ab dem kommenden Monat werde er als Jugendarbeiter in einem Bremer Freizeitheim, das von einem großen Träger geführt wird, beginnen.

Vor kurzem hatte die Gemeinde Vertreterinnen des CVJM in einen Ausschuss eingeladen, um deren Konzept für die Jugendarbeit zu erfahren. Damals hieß es, man wolle sich andere Konzepte ansehen. Der Name Hegge fiel dabei kaum noch. Ob die Zusammenarbeit mit Andreas Hegge weitergehen sollte, wurde nicht diskutiert. Wie die NWZ  erfuhr, war ein Teil des Rates nicht mit seiner Arbeit zufrieden. Wäre der Jugendpfleger weiter beschäftigt worden, hätte er Anspruch auf eine unbefristete Stelle gehabt. Die Bereitschaft dazu war augenscheinlich nicht mehr gegeben.

Regina Neuke nahm die Entscheidung des Jugendpflegers gelassen hin. Jetzt habe man weniger Zeit, um die Nachfolge zu regeln, sagte sie am Mittwoch auf Nachfrage. Sie wird für den 19. September eine außerplanmäßige Sitzung des Ausschusses für Jugend und Kultur einberufen, um das weitere Vorgehen mit der Politik abzustimmen.

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