BLEXERSANDE BLEXERSANDE - Im Herbst vergangenen Jahres war es um den Fortbestand der Kinder- und Jugendfarm nicht zum Besten bestellt. Inzwischen hat sich die Einrichtung im Blexersander Seenpark vorerst aus der Finanzmisere befreit. Das berichtete die Vorsitzende Ute Elsner-Golkowski jetzt bei der Jahreshauptversammlung des Trägervereins.

Grund für den erheblichen finanziellen Engpass war im vergangenen Jahr eine mehrmonatige Spendenflaute. Zum Glück für die Jugendfarm füllte sich das Spendenkonto Ende des Jahres immer mehr, sodass die Einrichtung aus dem Gröbsten raus ist. Inzwischen ist die Farm auch montags wieder geöffnet. Ute Elsner-Golkowski kündigte außerdem an, dass verschiedene Projekte, die aufgrund des Geldmangels zuletzt nicht stattfinden konnten, jetzt wiederbelebt werden. Die Jugendfarmer wollen mit den Kindern basteln, kochen und Hütten bauen.

Wie die Vorsitzende weiter mitteilte, hat auch der Einsatz der ehrenamtlichen Helfer dazu beigetragen, dass die zwischenzeitliche Durststrecke überwunden wurde. Das Gleiche gilt für die Honorarkräfte. Zurzeit arbeiten vier Honorarkräfte und ein Hausmeister auf Ein-Euro-Basis auf der Farm.

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Neue Farmleiterin ist Martina Berends, die zuvor eine von drei gleichberechtigten Vorsitzenden war. Sie tauschte ihr Amt mit Anja Kröger, die aus beruflichen Gründen auf der Jugendfarm etwas kürzer treten muss. Anja Kröger wurde einstimmig in den Vorstand gewählt. Dritte Frau im Führungstrio ist Claudia Redmer. Als Schatzmeister fungiert Francis Hope.

In ihrer Bilanz freute sich Ute Elsner-Golkowski vor allem darüber, dass die Zahl der Mitglieder von 30 auf inzwischen 42 gesteigert werden konnte. „Durch die zusätzlichen Beitragseinnahmen bekommen wir ein wenig mehr Planungssicherheit“, sagte sie.

Nach den Worten der Vorsitzenden verzeichnete die Farm im vergangenen Jahr an 250 Öffnungstagen 3712 Besuche von Kinder über acht Jahre. Durchschnittlich kamen 15 Kinder am Tag. Hinzu kommen noch 832 so genannte Tagesbesucher. Dabei handelt es sich größtenteils um Eltern und Großeltern mit kleinen Kindern. Kindergärten, Schulklassen und anderen Einrichtungen brachten weitere 542 Besucher bei ihren Exkursionen mit.

Jens Milde Nordenham / Redaktion Nordenham
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