BRAKE „Vor allem die Kunden werden mir fehlen, aber den einen oder anderen davon werde ich sicherlich noch beim Einkaufen treffen“, sagt Gesche Helmer leicht wehmütig. Ansonsten überwiegt bei der 60-Jährigen die Freude, sich endlich Dingen zuwenden zu können, für die ihr vorher die Zeit fehlte.

Insbesondere ihrer Enkeltochter möchte sie sich in Zukunft stärker widmen. Auch ihr großes Hobby, die Jagdhornbläserei, kam bislang zu kurz. Doch das soll nun ebenfalls anders werden.

Nach 41 Jahren bei der Landessparkasse zu Oldenburg wird Gesche Helmer zum Jahreswechsel in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet. Zuletzt leitete sie die Filiale in Hammelwarden.

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Abgesehen von einer kurzen Zwischenstation bei der Oldenburger LzO-Zentrale, verbrachte die Sparkassenkauffrau fast ihre gesamte berufliche Laufbahn in Brake. Viel weiter ist sie bislang nicht rumgekommen, weshalb sie und ihr Ehemann einen gemeinsamen Plan gefasst haben. „Wir wollen mit dem Wohnmobil in die weite Welt hinaus“, erklärt sie.

Auch die neue Leiterin der Hammelwarder LzO-Filiale steht bereits fest: Monique Selig wird Gesche Helmer in dieser Position beerben. Bei ihr handele es sich um ein „waschechtes LzO-Gewächs“, wie Gerd Bielefeld, Leiter der Regionaldirektion Wesermarsch, betonte.

Immerhin schon mehr als fünf Jahre ist Monique Selig für die Landessparkasse tätig – angesichts ihres jungen Alters von gerade einmal 21 Jahren eine beachtliche Zeit. Zudem ist sie damit die jüngste Leiterin einer LzO-Niederlassung überhaupt.

„Ich hoffe, die gute Arbeit von Gesche Helmer ähnlich erfolgreich fortführen zu können“, gibt sie sich zum Einstand bescheiden. Dabei hat sie noch ehrgeizige Ziele, arbeitet nebenbei an ihrem Abschluss als Sparkassenfachwirtin.

Mit Monique Selig, die nur den berühmten Steinwurf von der Filiale entfernt wohnt, besteht die Belegschaft dort fortan komplett aus Hammelwardern. Darüber hinaus wird das Team ab Januar aufgestockt. Statt zwei voller Stellen und einer Halbtagskraft, arbeiten dann drei Mitarbeiter ganztägig in Hammelwarden.

Sebastian Kelm Apen / Redaktion Ammerland
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