Eckfleth Eine Rückschau auf das Jagdjahr 2014 hielten jetzt die Mitglieder des Hegerings Moorriem in der Gaststätte Engelbart in Salzendeich. Als Gast der Versammlung informierte Kreisjägermeister Bernhard Martens (Berne) über aktuelle Themen aus der Kreisjägerschaft Wesermarsch.

Pflanzen und Tiere

Positive Erkenntnisse habe er bei der Hegeringsbereisung des Gebiets Langwarder Groden erwerben können, eröffnete der Vorsitzende Wolfgang Timme seinen Jahresbericht. Nach großen Erdverschiebungen biete die Umgestaltung und Renaturierung jetzt gute Lebensbedingungen für Wasserpflanzen und Tiere. Wenig überzeugt war Wolfgang Timme im vergangenen Jahr von einer Drohnen-Vorführung. Mit Kameras ausgerüstete Drohnen sollen Rehkitze vor der Mahd aufspüren, damit sie in Sicherheit gebracht werden können. Der Vorsitzende dazu: „Diese Methode ist noch lange nicht der Weisheit letzter Schluss. Sie verursacht hohe Kosten, großen technischen Aufwand und ist wenig effektiv.“

Auch die aktuelle Jagdpolitik in den Ländern brennt den Waidgenossen unter den Nägeln. Die Jäger befürchten massive Einschränkungen, wie beispielsweise das Verbot der Baujagd, in ihrem Katalog der jagdbaren Arten. Wolfgang Timme: „Nicht ohne Grund sind am 18. März in Nordrhein-Westfalen 15 000 Jäger zum Protestmarsch gegen die Jagdnovelle in Düsseldorf auf die Straße gegangen. Da sind viele Dinge in Bewegung.“

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Keine Hegeringsversammlung ohne das Thema Wolf – da machten auch die Moorriemer Jäger keine Ausnahme. „Studien bezeugen, dass sich der Wolf in Deutschland rasant vermehren wird“, sagte Wolfgang Timme. „Meine persönliche Meinung ist, dass diese Tiere die Scheu vor dem Menschen verlieren werden und sich anpassen. Genau darin liegt die Gefahr. Der Wolf ist und bleibt ein Raubtier.“ Die Frage aus der Versammlung, wie Wolfsberater sich qualifizieren und wie sie ausgebildet werden, konnte nicht beantwortet werden.

Im Streckenbericht 2014 hätte es keine großen Verschiebungen gegeben, schloss Wolfgang Timme seinen Bericht. Bei einer Freigabe von 455 Stück Rehwild kamen 132 zur Strecke, davon waren 28 Rehe Fallwild. Weiter wurden im Bericht die Strecken von Haar- und Federwild aufgelistet.

Pokale für Hundehalter

Auf ein hervorragend verlaufenes Ausbildungsjahr für Jagdhunde verwies Hundeobmann Hans-Gerd Lameyer. Die Brauchbarkeitsprüfung 2014 bestanden die Hunde von Oliver König, Ernst Cwalinna, Dieter Janßen, Holger Suhr, Hennig Giesecke und Eggert Haase. Die Hundehalter wurden mit Pokalen ausgezeichnet.

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