Jade Einmal im Jahr wird die ehrenamtliche Arbeit der Geschworenen und Schöpfwerksmeistern des Entwässerungsverbandes Jade besonders gewürdigt. Zusammen mit einigen Mitarbeitern des Bauhofs Jade besichtigten die Entwässerungsverbandsmitglieder jetzt die Amazonen-Werke in Hude-Altmoorhausen, wo landwirtschaftliche Maschinen hergestellt werden.

Der besondere Tag endete mit einem Essen im „Landhaus“ in Diekmannshausen. Verbandsvorsteher Fritz Harald Strodthoff-Schneider aus Schweiburg stellte die große Verantwortung der Ehrenamtlichen heraus, die oft bei Sturm und Regen ihren Mann zu stehen haben.

Seit geraumer Zeit hat mit der Schöpfwerkswärterin Ina Martens auch eine Frau Einzug in die Männer-Domäne gehalten.

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Strodthoff-Schneider sagte in seiner Laudatio: „Ihr seid das Rückgrat des Verbandes. Gerade vor Ort könnt ihr die Natur, Land und Leute einschätzen.“

Der Rückblick beinhaltete zwei Extreme: Die enormen Regenmengen ab Sommer 2017 bis in das Frühjahr 2018 hinein. Die großen Pumpenleistungen wurden ziemlich teuer. Und dann folgte auch noch ein Jahrhundertsommer, der eine extreme Zuwässerung notwendig machte.

Der Entwässerungsverband Jade betreut ein Gebiet von 23 500 Hektar, das ins Ammerland und nach Friesland hineinreicht. Tätig sind 25 Geschworene und zwölf Schöpfwerkswarte.

Einer der Ehrenamtlichen hat nun aufgehört. Heinz Vollers war von 1992 bis 2018 als Geschworener tätig. „26 Jahre lang hat Heinz zuverlässig diese Arbeit ausgeführt“ , lobte der Verbandsvorsteher, der die Ehrenurkunde und den Präsentkorb mit Wein überreichte.

Die Hauptaufgabe der Geschworenen ist, darauf zu achten, dass der Wasserabfluss gewährleistet ist. Dazu ist wichtig, dass die sogenannten Schaugräben aufgereinigt sind. Darauf wird jeweils Ende November „geschaut“. Der 79-jährige Vollers war für den Bereich Wapelergroden zuständig: „Die Bewohner haben sich immer aktiv beteiligt“, sagte Vollers. „Sein Nachfolger ist Gerd Siefken. Heinz Vollers hat sich auch 50 Jahre als Geschworener beim Deichverband eingebracht. Diese Aufgabe hat seit diesem Jahr sein Sohn Jörg übernommen.

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