Brake Um auf dem Weltmarkt mit gebündelten Kräften weiterhin erfolgreich bestehen zu können, stellt sich die J. Müller-Unternehmensgruppe neu auf. Nach den Worten von Jan Müller, Vorstandsvorsitzender und Sprecher des Braker Unternehmens, soll die Unternehmensgruppe dadurch noch marktnäher, krisenfester und wirtschaftlicher werden.

Am Donnerstag startete die neu gegründete J. Müller Stahl und Projekt Terminal GmbH. Das Projekt-, Windkraftanlagen- und Stahlgeschäft wird am Schwerlastterminal Niedersachsenkai betrieben. Die Geschäftsführung übernimmt Martin Krahl, wie Jan Müller am Donnerstag gegenüber der NWZ  mitteilte.

Als weitere neue Firma wird die J. Müller Agri und Breakbulk Terminals GmbH am 1. November den Betrieb aufnehmen. Die Geschäftsführung übernehmen laut Jan Müller Thomas Bielefeld als Sprecher und Uwe Schiemann. Schiemann wurde zum Geschäftsführer ernannt. Das Geschäftsfeld von J. Müller Agri und Breakbulk ist das Agrar- und Schüttgutgeschäft sowie das im Althafen verbleibende Stückgutgeschäft mit Schwerpunkt Forstprodukte.

Bereits seit dem 1. September gibt es die J. Müller Service GmbH. Werkstatt- und Magazin-Aktivitäten werden sowohl im Althafen als auch am Niedersachsenkai vorgenommen. Geschäftsführer ist Jürgen Huntgeburth.

Durch die Umstrukturierung bündelt das Unternehmen seine Kräfte und setzt so auch ein positives Zeichen, um in Zeiten schwankender Märkte, veränderter politischer Rahmenbedingungen und aufgrund des sich verschärfenden Wettbewerbs gezielter gerüstet zu sein. „Wir nutzen die Zeit, um uns für kommende Herausforderungen zu wappnen und so langfristig in sichere Arbeitsplätze zu investieren“, betonte Jan Müller.

Die umfassenden Planungen zur Umstrukturierung hatten Mitte vergangenen Jahres begonnen und fanden laut Jan Müller einvernehmlich mit der Arbeitnehmervertretung statt. Das 1821 gegründete Familienunternehmen beschäftigt 476 Mitarbeiter, davon 379 am Standort in Brake, die übrigen am Standort in Bremen.

Laut Jan Müller gibt es keine betriebsbedingten Kündigungen, mit 15 Mitarbeitern würde über Altersteilzeitverträge verhandelt. Aufgrund der Umstrukturierungen seien den Mitarbeitern keine Nachteile entstanden.

Ulrich Schlüter Elsfleth / Redaktion Brake
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