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Berne Der alljährliche Neujahrsempfang der SPD fand in diesem Jahr im Café Kückens in Berne statt. Die Ortsvereinsvorsitzende Christa Allen begrüßte in gemütlicher Atmosphäre die 50 Gäste und Parteigenossen.

Der Fraktionsvorsitzende Lars Steenken berichtete aus der Lokalpolitik. So sei mit der Eröffnung der neuen Huntebrücke ein Kraftakt geschafft, der nächste stehe kommende Woche bevor, wenn es im Gemeinderat um die Sanierung des Ortskernes geht – im Speziellen um die Gestaltung des Breithofes und der Parkplätze am Bahnhof. „Wir werden das schaffen“, ist Steenken da ganz zuversichtlich.

Respekt für Feuerwehr

Die Sanierung des Feuerwehrhauses Berne sei auch auf den Weg gebracht worden. Hier sprach Steenken ein besonderes Lob an die Kameraden aus, welche sich mit viel Eigenleistung in das Projekt eingebracht haben. Ebenso verdiene das Engagement der Feuerwehr zur Installation einer Kinderfeuerwehr Respekt.

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Der Bericht des Fraktionsvorsitzenden legte dar, welch vielfältige Aufgaben in der Gemeinde in Zeiten einer leeren Haushaltskasse gemeistert werden müssen. Im Bereich der freiwilligen Ausgaben sei da die Förderung der Jugendarbeit sehr wichtig. Die vorhandenen Spiel- und Bolzplätze müssten aus den Erlösen von der Veräußerung von nicht mehr genutzten Spielflächen aufgewertet werden. So habe sich der Ortsverein der SPD auch selbst mit eingebracht und das Karussell auf dem Spielplatz in der Eichenstraße neu gestrichen.

Die heimische Landtagsabgeordnete Karin Logemann freute sich sehr über die gute Resonanz des Neujahrsempfanges. Dies lasse Rückschlüsse auf das Interesse an der Politik der SPD zu. Seit gut einem Jahr sei sie nun für Berne, die Wesermarsch und Rastede auf Landesebene unterwegs und leiste ihren Beitrag zu den Erfolgen, zu denen sie die Abschaffung der Studiengebühren und die Rückführung zum Abitur nach 13 Jahren zählte.

Bildung ist der Schlüssel

Olaf Lies, der niedersächsische Minister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, blickte bei seiner Rede in die Zukunft und stellte die These „Im Norden liegt die Zukunft“ voran. Im Vordergrund stehe zunächst die Flüchtlingsthematik. Allen voran sei hier die Bekämpfung von Fluchtursachen von Bedeutung. Insgesamt sei die Verabschiedung eines Zuwanderungsgesetzes ein Ansatzpunkt zur Steuerung der Zuwanderung. Die Integration der Flüchtlinge sei ebenfalls ein entscheidender Faktor, so Lies, wobei die Elemente Wohnen, Bildung und Sprache hier eine besondere Priorisierung erfahren sollten.

Über die Flüchtlingsthematik schlug Lies eine Brücke zur Chance der wirtschaftlichen Entwicklung des Nordens. Der Bevölkerungszuwachs berge die Möglichkeit, dem Fach- und Arbeitskräftemangel im Handwerk entgegen zu wirken. Hier seien die Zahlen der Auszubildenden weiterhin rückläufig.

Tor der Welt

„Niedersachsen ist das logistische Herz Europas“ betonte Lies, und somit sollten Investitionen in die Infrastruktur getätigt werden. Dieses in Verbindung mit der Ansiedlung von Industrie im Sektor der erneuerbaren Energien machen Niedersachsen zum „Tor der Welt“, womit Lies zu seiner Eingangsthese „Im Norden liegt die Zukunft“ zurückführte.

Die Gäste des Neujahrsempfanges interessierten sich darüber hinaus für den Bau der Küstenautobahn, welche laut Lies 2018 in die erste Bauphase gehen werde. Hier sei der Knackpunkt die Elbüberquerung. Auch die Weservertiefung wurde von den Gästen angesprochen. Lies verwies auf das entscheidende Verfahren der Fahrrinnenanpassung der Elbe, so dass vor 2019 keine Entscheidung zu erwarten sei.

Karin Logemann nutzte zudem den Neujahrsempfang, um Ria Liedtke und Jens Bischoff für ihr seit 25 Jahren währendes Engagement und ihre Mitgliedschaft in der SPD zu ehren.

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