NORDENHAM Der Nordenhamer Ralf Wagner geht davon aus, dass in jedem achten Haus in der Stadt ein kleineres oder größeres Aquarium steht. Somit gäbe es ganz viele Menschen, die im Aquarien- und Terrarienverein Nordenham mitmachen könnten. Der 46-Jährige ist Vereinsvorsitzender. Zurzeit zählt der Verein aber nicht mehr als 18 Mitglieder. Bei der Gründung vor 25 Jahren, am 11. April 1986, waren es zwölf, in späteren Jahren auch schon mal 28. Nach wie vor geht es vor allem um Erfahrungsaustausch sowie gegenseitige Hilfestellung. Davon könnten mehr Aquarienfreunde und auch Teichbesitzer als bisher profitieren.

„Unser Hobby macht in der Gemeinschaft einfach mehr Spaß. Auch wer nur ein kleines Aquarium hat oder sich ein solches anschaffen will, ist bei uns richtig. Das gilt auch für Jugendliche “, sagt Vorsitzender Ralf Wagner.

Vereinsmitglieder informieren gerne über die Haltung unterschiedlichster Fische. „Wir können gute Tipps geben im Interesse des Tierschutzes, der Freude am Hobby sowie der Schonung des Geldbeutels“, so Ralf Wagner.

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Wasserwerte entscheidend

Die Wasserwerte sind entscheidend. „Man muss sich nur um das Wasser kümmern, dann kümmern sich die Fische um sich selbst“, bringt Martin Pargmann diesen sowohl für Aquarien- als auch für Fischteichbesitzer zentralen Aspekt auf den Punkt.

Der 48-Jährige gehört zu drei Gründungsmitgliedern, die noch heute dabei sind. Anlässlich des 25-jährigen Bestehens des Vereins erhält er jetzt ebenso wie Helmut Peltzer (73) und Alfred Saathoff (83) eine Urkunde als Dank für die Vereinstreue.

Es waren Ewald Wittje und der verstorbene Heinz Fuhrmann, die vor 25 Jahren in einer Zeitungsanzeige zur Gründungsversammlung im Preussag-Kasino in Friedrich-August-Hütte eingeladen hatten. Für den heute 73-jährigen Helmut Peltzer kam das damals wie gerufen. „Ich suchte eine Absatzmöglichkeit für Nachzuchten meiner Zierfische.“

Der damals 22-Jährige Martin Pargmann hatte sich gerade ein 200 Liter fassendes Aquarium zugelegt und interessierte sich ebenfalls für Erfahrungsaustausch im Verein. „Die Begeisterung war damals viel größer als heute. Es gab noch kein Internet, und die berufliche Anspannung war noch nicht so stark.“

Zu den Aktivitäten haben früher auch Fahrten nach Holland gezählt, weil es damals in regionaler Nähe nur dort Pflanzen fürs Aquarium zu kaufen gab.

Ein Terrarium

Die heutigen 18 Vereinsmitglieder haben Meerwasser- oder/und Süßwasseraquarien sowie Teiche mit Zierfischen aus fast allen Erdteilen.

Reinhard Klein hält in seinem selbst gebauten Terrarium Pfeilgiftfrösche. Weitere Terrarienbesitzer gehören dem Nordenhamer Verein zurzeit nicht an.

„Wenn man vor dem Aquarium sitzt, entspannt das sehr gut“, sagt Helmut Peltzer. „Man kann abschalten, die bunten Farben der Fische faszinieren“, bestätigt Martin Pargmann. „Außerdem freuen wir uns über ein Stück Natur im Wohnzimmer“, ergänzt Ralf Wagner.

Jeden zweiten Freitag im Monat findet ein Treffen des Vereins Nordenhamer Aquarien- und Terrarienfreunde im ESV-Heim statt. Eine Tagesordnung gibt’s in der Regel nicht und auch kein vorgegebenes Thema, so dass alle leicht miteinander ins Gespräch kommen können. Beginn im ESV-Heim ist jeweils um 18 Uhr.

Nicht-Mitglieder sind ausdrücklich willkommen. Auch Liebhaber von Teichen sind gerne gesehen. Der Jahresbeitrag für Mitglieder beträgt lediglich 10 Euro. Weitere Informationen gibt gerne Vorsitzender Ralf Wagner unter Telefon  4611.

Zu den Vereinsangeboten zählen auch Ostereier-Kniffeln, Grillabend und Weihnachtsfeier sowie gemeinsame Fahrten zu Zoofachgeschäften.

Horst Lohe Nordenham / Redaktion Nordenham
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