BRAKE „Die letzten Schrauben sind festgezogen“, meint Dietmar Thomas. Am Sonnabend hat er in der Breiten Straße in den ehemaligen Räumen der Buchhandlung Gollenstede einen Mobilfunk-Shop eröffnet. Freunde und Familie haben ihn bei der wochenlangen Vorbereitungen unterstützt.

Der 42-Jährige zeigt sich optimistisch: „Brake stand schon länger bei mir auf dem Zettel. In den nächsten Jahren möchte ich vielleicht weitere Shops in der Gegend eröffnen.“

Schiefke: Keine Pläne

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Unklar ist derweil die Zukunft des „Nautilus“. Im Schaukasten des Restaurants an der Hafenstraße hängt ein Zettel. Aufschrift: „Dem Nautilus wünschen wir, dass es – nach einer Winterpause – unter neuer Führung weiterbestehen kann“. Dazu Eigentümer Roland Schiefke: „Weitere Pläne gibt es noch nicht.“ Der ehemalige Inhaber der Gaststätte, Bernd Heiduck, sei im vergangenen Jahr in Rente gegangen.

Über einhundert Straßennummern zieht es den Braker Marcus Harms mit seinem Betrieb „Holzambiente“ näher in die Fußgängerzone: Von der Breiten Straße 193 zieht er in die Breite Straße 5. Er hat das ehemalige Schuhgeschäft mit 85 Quadratmetern Ladenfläche gegenüber vom Fischer-Café gekauft. Eine Komplettsanierung des Ladenlokals sei geplant; im ersten Schritt soll die Fensterfront erneuert werden.

Seit September vergangenen Jahres ist „Die Seifenblase“, ein Geschäft, das in erster Linie der Ausbildung von Jugendlichen diente, geschlossen. Zwei Jugendliche absolvierten hier ihre zweijährige Ausbildung zur Verkäuferin. „Die Maßnahme lief dann mit dem erfolgreichen Berufsabschluss aus“, berichtet Uwe Krauledat vom Bildungswerk der Niedersächsischen Wirtschaft (BNW). Gemeinsam mit der Agentur für Arbeit stellte das BNW das Projekt im Jahr 2009 auf die Beine. Die Agentur habe den Vertrag jedoch nicht verlängert. Krauledat bedauert, dass eine Fortsetzung des Projekts außerdem aufgrund der schwierigen Haushaltslage des BNW nicht möglich sei. Er bewertet den Abschluss des Projekts so: „Schweren Herzens haben wir Abschied von einer guten Idee genommen.“ Die Leiterin des Bildungszentrums Oldenburg, Ita Knüver, ergänzt: „Die Seifenblase war ein sehr sinnvolles Projekt.“

Ein fliegender Wechsel findet einige Häuser weiter in der Fußgängerzone statt: Die „Buddelei“ schloss im Sommer des vorigen Jahres ihre Ladentüren, nun sind in dem Ladenlokal bald wieder Textilien für Damen zu haben.

Karola Ott optimistisch

Das „Hautnah“ eröffnet voraussichtlich Anfang März. Inhaberin Birgit Wagner wird auf 80 Quadratmetern vor allem Bademoden und Damenoberbekleidung anbieten. Vor einigen Jahren gab es das Geschäft schon einmal in der Innenstadt; das Sortiment hatte den Schwerpunkt Dessous – nun konzentriert sich die Inhaberin auf die Badekollektionen. „In einer aufstrebenden Touristenstadt mit Badestrand genau das Richtige“, meint Birgit Wagner.

Die Entwicklungen in der Innenstadt beurteilt die Vorsitzende des BrakeVereins, Karola Ott, positiv: „Es gibt einige Leerstände. Aber es gibt auch sehr viele Fachgeschäfte; die meisten davon inhabergeführt. Für eine Kleinstadt sind wir sehr gut aufgestellt.“

Evelyn Eveslage Wardenburg / Redaktion Wardenburg
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