Es gab schon Tage an denen Polizist Volker Buchmann mehr zu tun hatte. Aber er ist zufrieden mit der Anzahl der Räder, die er in den zwei Stunden vor der Polizeistation codieren konnte.

Zuvor wurden Flugblätter an die Bevölkerung in Lemwerder verteilt, um auf die Aktion aufmerksam zu machen. Auf denen stand auch, dass nur Räder mit einem „normalen“ Rahmen codiert werden können. Das war Pech für Reiner Geddes, der mit seinem nagelneuen Elektrofahrrad extra aus Berne angefahren kam. Den Weihnachtsgutschein seiner Tochter hatte er endlich eingelöst und wollte sein neues Gefährt nun durch den individuellen Code schützen lassen. Mehr Glück hatte Anke Hoeneke, die die sechste an diesem Tag war. Das Rad ihrer Kollegin Monika Punte hatte dagegen schon lange eine Nummer. Sie war vorbeigekommen, um sich ihren jährlichen Aufkleber abzuholen. Auf Verkehrssicherheit hatte die Polizei das Rad bereits vorher untersucht. Mit dem inzwischen achten Aufkleber sind ihre Schutzbleche nun voll, bemerkte sie stolz.

Seit mehr als 15 Jahren gibt es die Registrierung inzwischen in Lemwerder. Wie und ob sich die Zahl der Diebstähle dadurch verändert hat konnte Volker Buchmann nicht genau sagen. Von Jahr zu Jahr schwankt die Zahl der Delikte sehr. Eines ist jedoch sicher: Sollte das gestohlene Rad eines Tages irgendwo wieder auftauchen, lässt es sich anhand des Codes problemlos seinem Besitzer zuordnen.

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Auch die zweite Tanzveranstaltung der Jusos war wieder ein Erfolg. Über 250 Gäste kamen zum Feiern in die Milchbar der Ernst-Rodiek-Halle. Knallhart und unbestechlich wurden am Eingang die Alterskontrollen durchgeführt. Viele Jugendliche unter 16 Jahren, die sich vor dem Eingang tummelten, waren davon natürlich nicht sehr begeistert. Das tat der Stimmung drinnen allerdings keinen Abbruch.

Einige bestellten dann einfach ihre Eltern her und feierten mit ihnen gemeinsam. „Auf die Einhaltung des Jugendschutzgesetzes und Sicherheit legen wir sehr großen Wert“, betonte Jan-Olof von Lübken, der die Verantwortung für die Party trug. Und sein Konzept ging auf. Statt zwei gab es dieses Mal drei Securityleute. Der dritte Mann draußen vor der Tür hatte sich auch gleich bewährt und musste einige kleinere Rangeleien im Laufe des Abends schlichten. Drinnen sorgten DJ Dominik Ohl, DJ Yener Türkcan und DJ Pätrazz mit ihrer Musik die ganze Nacht für allerbeste Stimmung und eine volle Tanzfläche. Erst gegen fünf Uhr morgens wurden dann die letzten Gäste nach Hause geschickt.

Bei den Störchen im Ortsteil Ochtum auf Gut Weyhausen wird das Nest langsam eng: Drei Junge und dann noch die beiden Eltern finden kaum noch Platz. Da muss stets ein Vogel schnell wieder weg, und für Futter-Nachschub sorgen. Bei vielen Radfahrer auf der Durchreise war das Nest eine Attraktion: Die Fotoapparate klicken eifrig.

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