ELSFLETH Um exakt 13.35 Uhr passierte die Gorch Fock das Huntesperrwerk. Einen Tag später als ursprünglich geplant – aber immerhin zwei Stunden früher als bis zuletzt angenommen. Den Grund dafür verriet Werft-Chef Klaus Wiechmann (42), als der 90 Meter lange Dreimaster von zwei Schleppern zur Werft gezogen wurde. „Die Gorch Fock kam Donnerstagnacht in Bremerhaven an und hat dort fest gemacht. Wegen des Hochwassers musste das Sperrwerk bis 15 Uhr geschlossen werden. Bis dahin musste die Gorch Fock das Sperrwerk also passiert haben.“

Vor dunklen Wolken, begleitet von Starkregen, tauchte das Marineschiff vor dem Huntesperrwerk auf und näherte sich langsam seinem Bestimmungsort. Für die Zuschauer hätten die Witterungsbedingungen beim Einlaufen des berühmten Gastes besser sein können – in Regenkleidung verpackt kamen große und kleine Gäste und bestaunten das traditionsreiche Schiff.

Arnold Addicks wollte sich das Einlaufen nicht entgehen lassen und kam am frühen Nachmittag mit Enkel Justus zum Huntesperrwerk. Michaela Schaffmeyer verlegte ihren Spaziergang mit Hund Nico ebenfalls ans Sperrwerk und schaute zu, wie die Besatzung auf dem Segelschiff in die Hunte einfuhr.

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Wenig später näherte sich der Dreimaster der Bundeswehr der Elsflether Kaje, wo sie von der „Großherzogin Elisabeth“ mit dem Nebelhorn lautstark begrüßt wurde. Auf der „Lissi“ und auf der – eigentlich geschlossenen – Terrasse des Panorama standen Schaulustige und winkten der Bundeswehr-Besatzung frenetisch zu.

„Es ist doch immer wieder schön, wenn die Gorch Fock nach Elsfleth kommt“, so eine ältere Dame. Bereits zum achten Mal in den vergangenen elf Jahren lief das zuletzt in negative Schlagzeilen geratene Ausbildungsschiff der Marine in Elsfleth ein.

Das Segelschulschiff der deutschen Marine wird auf der Elsflether Werft für über eine Million Euro instand gesetzt. Die nun beginnenden Arbeiten dauern vermutlich bis Mai. 

Ein Spezial unter @ Mehr Bilder unter http://www.NWZonline.de/fotos-wesermarsch zeigt einen Film unter http://www.NWZonline.de/nwztv

Felix Frerichs Nordenham / Redaktion Nordenham
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