KLEINENSIEL Er sei stolz darauf, in Kleinensiel eine Mannschaft zu haben, auf die man sich verlassen kann, sagte Holger Köster. Der Geschäftsführer der Hersa Energy Bewachung GmbH dankte den rund 120 Mitarbeitern des Objektsicherungsdienstes des Kernkraftwerks Unterweser für den während der neunwöchigen Revision der Anlage geleisteten enormen Einsatz.

Gelegenheit dazu hatte Holger Köster während einer Betriebsversammlung des KKU-Wachpersonals mit einem anschließenden kleinen Betriebsfest. Weil während der Revision neben dem KKU-Bediensteten bis zu 1600 Fachleute von Fremdfirmen in der Anlage tätig waren, sei der Objektsicherungsdienst, der auch für die Kontrollen aller Personen beim Betreten und beim Verlassen des KKU zuständig ist, erheblich gefordert gewesen.

Mit der Verschiebung von Urlaub, und dies ausgerechnet in den Sommerferien, und mit zusätzlichen Schichten seien allen Aufgaben gut gemeistert worden. Dies sei auch vom Kunden, dem KKU, ausdrücklich bestätigt worden, freute sich der Geschäftsführer der Bewachungsfirma.

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„Ihr habt einen guten Job gemacht“, lobte auch Uwe Wittich, Leiter des KKU-Objektsicherungsdienstes, seine Mitarbeiter. Die hätten insbesondere während der Revision ein hohes Maß an Flexibilität und Fachwissen gezeigt. Ohne den Einsatz von fast 60 zusätzlichen Mitarbeitern wäre dies aber nicht möglich gewesen. Uwe Wittich wies zudem darauf hin, dass vor der Revision sich der Objektsicherungsdienst auch in der Betriebsüberwachung des nuklearen Brennelemente-Zwischenlagers auf dem KKU-Gelände einarbeiten musste.

Anlass zum Feiern gab aber nicht nur das gute Meistern der Revision, sondern gaben auch einige Ehrungen. Für 25-jährige Tätigkeit im Objektsicherungsdienst im KKU wurden die Jubilare Richard Werning, Wolfgang Westenberger, Wolfgang Regeler und Gernot Martsfeld geehrt. Mit einer Auszeichnung für besondere Verdienste im und auch außerhalb des Dienstes wurden Klaus Albrecht, Hermann Böhlke und Eberhard Achberger belohnt.

Bei dieser Gelegenheit wurden Richard Werning und Wolfgang Reck in den Ruhestand verabschiedet. Letzterer gehört mit 33 Dienstjahren zu den Männern der ersten Stunde des KKU-Wachpersonals.

Die Ehrungen nahmen Holger Köster und Uwe Wittich gemeinsam mit Wolfgang Tröger, Betriebsrats-Vorsitzender des KKU-Objektsicherungsdienstes, vor.

Hersa bereits der vierte Arbeitgeber

Für etliche Wachleute des Objektsicherungsdienstes im Kernkraftwerk Unterweser ist die Hersa Energy Bewachung GmbH bereits der vierte Arbeitgeber. Das zur Hersa Group in Hannover gehörende, jedoch selbstständige Unternehmen war eigens für die Übernahme der Bewachungsaufträge für die Kernkraftwerke Unterweser und Stade ab 1. Januar 2005 gegründet worden. Wie schon bei den vorherigen Übernahmen gelang es den Betriebsräten und der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (Verdi), mit einem Überleitungstarifvertrag den Erhalt aller Arbeitsplätze (120 im KKU) und Besitzstände der Mitarbeiter zu sichern.

Den Bewachungsauftrag für das KKU hatte 1974 noch während der Bauzeit die Firma Wako Nord erhalten. Ihren Auftrag und ihr Personal übernahm 1994 die Firma Raab Karcher. Dabei kamen zum Werkschutz weitere Aufträge im Dienstleistungssektor hinzu, wodurch die Zahl der Mitarbeiter auf rund 200 anstieg. 1998 wurde Raab Karcher an die Firma Securitas Deutschland verkauft. Die gab ihre Serviceleistungen im KKU (Küche, Reinigung, Strahlenschutz) und damit 85 Mitarbeiter am 1. Januar 2004 an die Eon-Tochter Dekonta Gebäude- und Industriedienste GmbH ab. Ende 2004 kündigte Securitas den Bewachungsauftrag.

Rolf Bultmann Nordenham / Redaktion Nordenham
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