Lemwerder Wie wichtig eine zeitnahe und unkomplizierte Lösung beim Hochwasserschutz für Lemwerder ist, hatte Sturm „Xaver“ im vergangenen Dezember erst eindrucksvoll bewiesen.

Nun trafen sich auf Initiative der Vorsitzenden der SPD-Kreistagsfraktion Karin Logemann die Staatssekretärin des niedersächsischen Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr Daniela Behrens, Lemwerders Bürgermeisterin Regina Neuke, ihr Amtsvorgänger Hans-Joachim Beckmann und Dr. Erich Bischoff, Vorstandsmitglied der Werft Abeking und Rasmussen, um vor Ort über dieses Thema zu sprechen.

Nachdem die Gespräche bezüglich des Hochwasserschutzes 2012 eingeschlafen waren, sei eine Gesamtlösung nun wichtiger denn je, war die einhellige Meinung aller in dieser Runde. Regina Neuke stellte Behrens die so genannte Polderlösung zum Hochwasserschutz in Lemwerder vor, die von der Gemeinde, aber auch von den anliegenden Betrieben favorisiert wird. Dabei werde entlang der Wasserlinie ein erhöhter Hochwasserschutz gebaut. Nicht nur die Spundwände in der Außendeichsiedlung und bei den Industriebetrieben entlang der Weser müssen dabei bis zu 1,30 Meter aufgestockt werden. Auch auch das Tor im Bereich der Fähre Lemwerder zeigt immer mehr Verschleiß. „Zum Glück lief die mit dem Orkan einhergehende Sturmflut nicht ganz in der vorhergesagten Höhe auf, denn der wären einzelne Abschnitte der vorhandenen Spundwand wahrscheinlich nicht gewachsen gewesen“, so die Befürchtungen von Lemwerders Bürgermeisterin Regina Neuke.

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Rund 20 Millionen Euro würde diese notwendige Hochwasserschutzmaßnahme insgesamt kosten, von denen die Betriebe ihren Teil zu tragen hätten, schätzte Staatssekretärin Daniela Behrens vorsichtig die Kosten und betonte, wie wichtig darum auch aus wirtschaftlicher Sicht eine rasche Gesamtlösung sei, bei der Interessen des Niedersächsischen Landesbetriebs für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN), der Werften, des Landes und natürlich der Gemeinde berücksichtigt werden. Auch das niedersächsische Umweltministerium müsse einbezogen werden. Im März möchte Behrens zu einem Termin ins Ministerium einladen, um das weitere Vorgehen zu besprechen. Noch in diesem Jahr solle darum eine Entscheidung diesbezüglich fallen, damit die Betriebe planen können, hieß es.

Abeking und Rasmussen hat einen Teil ihrer Spundwände im Bereich des Fähranlegers bereits aufgestockt,, aber auch die anderen Firmen hätten die Bereitschaft, sich an den Maßnahmen zu beteiligen, bekundet.

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