LEMWERDER Wenn das Knowhow aus Deutschland kommt, müssen auch die Schiffe in Deutschland gebaut werden. Diese Ansicht vertrat der SPD-Landesvorsitzende Olaf Lies, der mit seinem Landtags-Kollegen Jürgen Krogmann, Fraktionssprecher für Hafenpolitik, am Donnerstag die Werft Abeking & Rasmussen besuchte.

SPD-Unterbezirksvorsitzende Karin Logemann und Bürgermeister Hans-Joachim Beckmann begleiteten die beiden Landespolitiker, die von den Werft-Führungskräften Friedrich Jacobi und Karsten Fach über die Vorteile Swath-Boote informiert wurden. Wie Friedrich Jacobi erklärte, gehört der Bau der Swath-Doppelrumpf-Boote zur Kernkompetenz der Werft. Herausragende Eigenschaft dieser Fahrzeuge ist die geringe Anfälligkeit für Seegang, und zwar unabhängig davon, ob das Boot in Fahrt ist oder treibt und unabhängig von der Richtung des Seegangs. Die Werftvertreter zeigten Videodemonstrationen, die das Verhalten anderer Spezialfahrzeuge im Vergleich zu den Swath-Booten bei schwerer See zeigten. Diese Doppelrumpf-Schiffe fahren für die Versorgung von Offshore-Windkraftanlagen, im Lotsenversetzdienst, aber auch als Patrouillenboote für Behörden.

Olaf Lies sprach die schwierige Situation der deutschen Werften an. Man müsse den Knowhow-Vorsprung im Wettbewerb nutzen, sagte er. Deshalb mache er sich für eine engere Verzahnung zwischen Unternehmen und Hochschulen bei der Forschung stark. Diese Zusammenarbeit war auch Thema eines Gesprächs beim Dekan des Fachbereichs Seefahrt, Klaus Windeck, zu dem die Politiker zuvor nach Elsfleth gereist waren. Auch dabei spielte die Offshore-Windenergie eine zentrale Rolle.

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