Hiddigwarden Beim ersten Hiddigwarder Dorfflohmarkt hatte sie nur geguckt. Dieses Mal gehörte Lisa Bluhm zu den Anbietern. Bei zwei Kindern sammle sich schließlich einiges an Sachen an, was nicht mehr benötigt werde, so die junge Mutter, die auf dem Hof von Familie Logemann ihren Tisch aufgebaut hatte. Ein paar Meter weiter genoss Hildegard Siegert entspannt in der Sonne sitzend das bunte Treiben. Selbstgemachte Marmeladen, glücksbringende Hufeisen und Socken sowie von der Enkelin eigens für diesen Zweck gebastelte Seifenblasen-Sets bot die Rentnerin an und gehörte so zu den vielen Teilnehmern, die auch die zweite Auflage der Veranstaltung wieder zu einem riesigen Erfolg werden ließen.

„Das Wetter haben wir so bestellt“, strahlte Dieter Logemann, der zum Organisatorenteam gehörte, zufrieden mit der Sonne um die Wette. Genauso unterschiedlich wie das Publikum war auch das Angebot, das vor oder manchmal sogar in den Häusern entlang der Ortsdurchfahrt aufgebaut war. Von der alten Viehtränke bis zum rustikalen Esstisch, vom Heimtrainer, über Porzellan und Kleidung bis hin zu allen möglichen Spielsachen gab es dort Spannendes zu entdecken. Und ein Teil der Dinge wurde sogar verschenkt. Nicht der Umsatz, sondern vielmehr das Pflegen sozialer Kontakte, das Kennenlernen neuer Leute und der Austausch seien es, was den Reiz an der Sache ausmache, hieß es. Außerdem seien die Menschen bei dieser Art von Einkauf wesentlich entspannter als sonst, so die Erfahrung eines Anwohners, dem der Trubel auf seinem Hof viel Spaß machte.

„Irgendwo müssen wir ja spazieren gehen“, scherzte ein Paar aus Rastede, das zu den Flohmarktgängern gehört. Nach Hasbergen, das an diesem Tag ihr erstes Ziel und ihnen viel zu voll war, legten sie einen Zwischenstopp in Hiddigwarden ein.

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Der Garten von Familie Grauwinkel bot erstmals auch Kunsthandwerkern eine Ausstellungsfläche. Besonders gut kamen die wasserfesten Gartenkissen oder die bunten Holzdekorationen an, die dort präsentiert wurden.

Für das leibliche Wohl wurde auf dem Hof von Familie Rieß gesorgt. Um nach dem verregneten Vortag den vielen Besuchern auch bei schlechtem Wetter Gelegenheit zum Klönschnack zu bieten, wurde anstatt in den Garten auf die mit vielen Lichterketten ausgeleuchtete Diele eingeladen. Bei den vielen, zum Teil von weit her kommenden Menschen, die am Sonntag für ein außergewöhnlich hohes Verkehrsaufkommen in dem sonst eher beschaulichen Berner Ortsteil sorgten, kam der Dorfflohmarkt wieder bestens an.

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