Grossensiel Rostrebhuhn-, lachs-, dunkelwild-, birken- oder weizenfarbig, orangen-, kupfer-, blau-goldhalsig oder schwarz mit Messingrücken, gebändert, gesäumt oder doppeltgesäumt, geschuppt oder mit schwarzen Binden: Die sechs Preisrichter aus dem Weser-Ems-Raum und Cuxhaven hatten es in der 500 Quadratmeter großen Weser-Kleintierarena des Rassegeflügelzüchter-Vereins für Butjadingen an der Strandallee nicht einfach. Und sie machten es sich auch nicht einfach, unter den 450 Gänsen, Enten, Hühnern und Tauben die Besten herauszufinden. Schließlich waren alle präsentierten Tiere ohnehin schon die schönsten aus der Zucht der 44 Aussteller.

Sechs Jungzüchter dabei

Zu den beteiligten Ausstellern aus acht Vereinen gehörten auch sechs Jungzüchter. Es war die „3. Rassegeflügel-Arena-Show“ und gleichzeitig die 107. Schau seit der Vereinsgründung im Jahr 1894.

„Der Umgang mit dem Tier ist für uns Verpflichtung. Wir leisten unseren persönlichen Beitrag zum Natur- und Artenschutz und haben die Verantwortung für die von uns betreuten Rassen übernommen“, sagte am Freitagabend der Vereinsvorsitzende Dirk Henken. Er begrüßte die Aussteller und Vereinsmitglieder sowie die Delegierten befreundeter Gruppen und den Ehrenvorsitzenden Fritz Bergmann zur Preisverleihung. „Die Begrüßung beginnt ja eigentlich schon 200 Meter vor der Halle“, korrigierte Angelika Zöllner in Vertretung des Nordenhamer Bürgermeisters Hans Francksen, der Schirmherr der Veranstaltung ist. Die Vize-Bürgermeisterin verwies darauf, dass schon an der Zufahrt zum Vereinsheim die „Musik der Tiere“ zu hören sei.

Bevor Angelika Zöllner und Butjadingens stellvertretende Bürgermeisterin Uta Meiners die Ausstellung offiziell eröffnen durften, bekamen die diesjährigen Preisträger ihre Pokale überreicht. Allen voran die vierjährige Despina Janßen: Ihr birkenfarbiges Zwerg-Huhn der Niederrheiner bekamt 375 Punkte und Despina dafür den großen Jugend-Wanderpokal der Stadt Nordenham. Ihr Bruder Quentin war völlig aus dem Häuschen: „Ist da schon ‘was zu trinken drin?“

Den Wanderpokal für das beste Tier der Schau erhielt Heinrich Heine. Der Arena-Cup ging an Jasper-Fin Schröder (Jugend) und an „den Abräumer“ Ernst Eims aus Schortens.

Vereinsmeister gekürt

Für die Leistungspreise qualifizierten sich Sophia Wefer (Jugend), Heinrich Heine (Wassergeflügel), Heino Wefer (Hühner), Heiko Mäkelburg und Gerold Böker (Zwerghühner), Harald Oncken und Werner Szendei (Tauben).

Vereinsmeister wurde Gerold Böker, Sieger im Nachbar-Cup Heiko Mäkelburg. Der Zuchtpreis ging an Heino Wefer.

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