BRAKE BRAKE - Das Prinzip Hoffnung – die Fährverbindung zu erhalten und mit der Hafenerweiterung der Werftansiedlung unter einen Hut zu bringen – eint derzeit die Fraktionen im Braker Stadtrat. Dieses Ziel betonten alle Fraktionsvorsitzenden im Gespräch mit der NWZ. Das Prinzip Hoffnung gilt auch weiter für die potenziellen Fährbetreiber der Schnellfähre Brake-Sandstedt (SBS). Ihr Sprecher Peter Schultze teilte gestern mit, dass die Kaufoption für das Fährschiff um vier Wochen verlängert worden ist.

Für den WGB-Fraktionsvorsitzenden Walter Erfmann hat die Hafenerweiterung allererste Priorität. Der Hafen sei der Lebensnerv der Stadt. Seine Entwicklungsmöglichkeiten dürften nicht in Frage gestellt werden. Zweite Priorität hat für die WGB die Betriebsansiedlung. „Es geht um Arbeitsplätze und Steuern“, so Erfmann. Wenn es sein müsse, könne man zu allererst auf die Fähre verzichten. Vorstellbar ist für die WGB als Alternative ein Fährschiff, das ausschließlich für touristische Zwecke zwischen Brake, Harriersand und Sandstedt verkehrt.

Aus Sicht des CDU/FDP-Gruppenvorsitzenden Claus Plachetka kann die Fährlinie auch bei einem Schiffbaubetrieb am Golzwarder Fähranleger weiter betrieben werden. Das funktioniere in Lemwerder auch, wo rechts und links vom Fähranleger Werften angesiedelt seien.

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Oberstes Ziel müsse es aber sein, Arbeitsplätze zu erhalten und zu schaffen. Die Hafenerweiterung und die Ansiedlungswünsche des Schiffbaubetriebes unter einen Hut zu bringen, sind für Plachetka eine Frage der Planung und Organisation. Er schlägt vor, in die Planung auch das Gelände des Wasser- und Schiffahrtsamtes in Klippkanne einzubeziehen. Er bedauert in diesem Zusammenhang, dass alle Beteiligten erst spät miteinander ins Gespräch gekommen sind.

„Wir stehen der Sache positiv gegenüber, dass endlich was passiert in Brake“, sagt der Vorsitzende der SPD/UWG-Gruppe, Hans-Dieter Lohstroh. Er hoffe, dass eine vernünftige Lösung gefunden werde für den Hafen und für die Werft, für die Fähre ließe sich eine andere Stelle finden. Die Prioritäten müsse jedoch nicht die Politik setzen.

Lohstroh verweist darauf, dass die Hafenerweiterung zum großen Teil bereits planfestgestellt und langfristig auf 20 Jahre angelegt ist. Bei der Finanzierung sei jetzt das Land Niedersachsen gefordert.

Lore Timme-Hänsel Redakteurin / Kulturredaktion
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