Brake Der SV Brake kann im Poligrasstadion an der Bahnhofstraße ein neues Umkleidegebäude bauen. Der Rat der Stadt hat in der jüngsten Sitzung mit großer Mehrheit (bei einer Gegenstimme des CDU-Ratsherrn Norbert Becker) für die Vereinbarung zwischen Stadt und Sportverein gestimmt, die zuvor im Fachausschuss ausführlich beraten worden war (NWZ  berichtete).

Der Neubau ist ein notwendiger Ersatzbau für die benachbarte Turnhalle Klippkanne, die im Frühjahr abgerissen werden soll. Auf dem Gelände der ehemaligen Hauptschule plant die Wohnungsbau Wesermarsch, wie berichtet, den Bau einer neuen Filiale der Landessparkasse zu Oldenburg (LzO). Außerdem sollen Wohnhäuser auf dem Areal entstehen.

Bisher konnte der SV Brake die Turnhalle der Schule als Umkleidemöglichkeit für die Sportler nutzen. Die jetzt beschlossene Vereinbarung sieht vor, dass die Stadt über einen Zeitraum von 20 Jahren dem SV Brake jährlich einen bestimmten Betrag als Zuschuss für die Tilgung eines Kredits gewährt – insgesamt maximal 255 000 Euro.

Einwilligung und Werberichtlinie

Ja, ich möchte den Corona-Update-Newsletter erhalten. Meine E-Mailadresse wird ausschließlich für den Versand des Newsletters verwendet. Ich kann diese Einwilligung jederzeit widerrufen, indem ich mich vom Newsletter abmelde (Hinweise zur Abmeldung sind in jeder E-Mail enthalten). Nähere Informationen zur Verarbeitung meiner Daten finde ich in der Datenschutzerklärung, die ich zur Kenntnis genommen habe.

Sollte der Verein Fördergelder oder anderweitig Finanzmittel für den Bau des neuen Umkleidegebäudes erhalten, werden diese vom Zuschuss der Stadt abgezogen. Der Verein verpflichtet sich zusätzlich, selbst rund 10 000 Euro als Eigenleistung aufzubringen.

Das neue Gebäude wird in Massivbauweise errichtet. Geplant sind vier Umkleideräume, zwei Duschräume, zwei Schiedsrichterräume sowie getrennte Toiletten für Damen und Herren.

Der Ehrenvorsitzende des SV Brake, Magnus Barghorn, hat diesen Beschluss in der NWZ  als „Fehlplanung“ kritisiert. Statt den Kunstrasen im Poligrasstadion zu sanieren und nun ein neues Umkleidegebäude zu bauen, wäre der Neubau eines Stadions im Kultur- und Sportzentrum die wohl bessere und finanziell auch günstigere Lösung gewesen.

Torsten Wewer Kanalmanagement / Redakteur
Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.