Lemwerder In der NWZ  hatten Hannelore Ebeling, Christel Krapp-Heckers und Uschi Beckmann von dem Schicksal des kleinen Emil gelesen und beschlossen, die Einnahmen der Frühjahrsmodenschau im Geschäft von Ebeling der Familie des kleinen Jungen zufließen zu lassen.

Das Lunestedter Baby, dessen Mutter aus Oldenburg stammt, leidet an Hämophagozytischer Lymphohistiozytose, einer Erkrankung des Immunsystems. Die Sterblichkeit bei dieser seltenen, außerordentlich schwer verlaufenden Krankheit ist sehr hoch und nur eine passende Knochenmarkspende kann das Kind retten. Zurzeit liegt der kleine Junge in der Professor-Hess-Kinderklinik, die von der Lemwerderaner Kinderkrebshilfe seit Jahrzehnten mit Spenden für konkrete Anschaffungen unterstützt wird.

Mit dem freiwilligen Obolus, mit dem die Besucherinnen von Hannelore Ebelings seit 18 Jahren zweimal jährlich stattfindenden Modenschauen die am Eingang aufgestellte „Sozialsau“ füttern, konnten schon Dinge, wie eine Bettenwaage oder spezielle Ultraschallköpfe für die Kinderkrebsstation angeschafft werden.

Einwilligung und Werberichtlinie

Ja, ich möchte den Corona-Update-Newsletter erhalten. Meine E-Mailadresse wird ausschließlich für den Versand des Newsletters verwendet. Ich kann diese Einwilligung jederzeit widerrufen, indem ich mich vom Newsletter abmelde (Hinweise zur Abmeldung sind in jeder E-Mail enthalten). Nähere Informationen zur Verarbeitung meiner Daten finde ich in der Datenschutzerklärung, die ich zur Kenntnis genommen habe.

Dieses Mal möchten die Frauen jedoch ganz direkt Emils Familie helfen, denn sie wissen – zum Teil aus persönlicher Erfahrung – wie groß die Belastung für die Familien von schwer erkrankten Kindern ist.

„Allein eine Typisierung ist schon sehr teuer. Ist ein passender Spender gefunden, geht es mit den Kosten, durch die Behandlungen, die in der Regel nicht in Wohnortnähe sind, erst richtig los“, so die Erfahrung von Hannelore Ebeling.

Ganz besonders groß war darum die Freude, als stolze 465,70 Euro aus dem Bauch des Sparschweins gefischt werden konnten. Über die gute Verbindung, die die Frauen in fast 30 Jahren Kinderkrebshilfe zum Elternverein Tumor- und Leukämieerkrankter Kinder der Professor-Hess-Klinik aufbauen konnten, soll nun der Kontakt zu Emils Eltern vermittelt werden, damit die Spende, die gerne noch durch weitere Zuwendungen aufgestockt werden darf, übergeben werden kann.

Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.