Augustgroden Die Gänse-Invasion in küstennahen Gebieten der Wesermarsch beschäftigt auch die Landtagsabgeordneten Karin Logemann (SPD, Berne) und Hans-Joachim Janßen (Grüne, Jade).

Zwischen dem Schutzbedürfnis der Gänse – einige Arten seien nach wie vor bedroht – und den berechtigten Interessen der Landwirte müssten Lösungen gefunden werden, schreiben beide in einer gemeinsamen Pressemitteilung.

Wie die NWZ  in ihrer Donnerstagausgabe berichtete, hatte sich die Stadlander CDU auf Initiative des Landtagsabgeordneten Björn Thümler (Berne), der selbst nicht anwesend war, bei einem Ortstermin auf dem Hof von Sandra und Ralf Onken in Augustgroden mit dem Thema beschäftigt.

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Gefragt seien tragfähige und dauerhafte Lösungen, betont Karin Logemann: „Wir stehen dazu in enger Absprache mit den betroffenen Landwirten, dem Kreislandvolk und dem Umweltministerium, um hier zu Regelungen zu kommen, wie mit der Thematik umgegangen werden kann.“

Vor einem Jahr ist eine Gänse-Beobachtung unter dem Titel „Rastspitzenmodell Grünland“ gestartet worden; es handelt sich dabei um ein dreijähriges Pilotprojekt zur Erfassung und zum Ausgleich von Gänsefraßschäden auf Grünland, das in Ostfriesland angelaufen ist. Es soll die Ertragseinbußen der Landwirte exakt feststellen, um dann zielgenau für die Betroffenen Schadensausgleich zahlen zu können.

Wie berichtet, kritisieren die Landwirte, dass nicht alle Betroffenen Entschädigung bekommen und mit dem Geld auch nicht alle Schäden ausgeglichen werden, weil der Topf nicht mehr hergibt.

Karin Logemann und Hans-Joachim Janßen sprechen derzeit mit dem Umweltministerium darüber, ob der Versuchsraum auf die Wesermarsch ausgedehnt werden könnte. Alternativ werde über Gänsemanagement nachgedacht.

Zudem werde „in sehr konstruktiver Zusammenarbeit“ mit dem Kreislandvolk aktuell ein Konzept erarbeitet, das dem Umweltministerium als Grundlage für einen Lösungsansatz dienen soll.

Henning Bielefeld Stadland und stv. Leitung Redaktion Nordenham / Redaktion Nordenham
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