BLEXEN Für den Erhalt und die dringend notwendige Sanierung des Hallenbades Nord im Schul- und Sportzentrum am Luisenhof will der Blexer Turnerbund, insbesondere seine Schwimmsparte, bei der Sitzung des Nordenhamer Stadtrates am 23. Februar demonstrieren. Zur Teilnahme wurden die BTB-Mitglieder während der Jahreshauptversammlung des Vereins am Freitagabend in der Gaststätte Zur alten Eiche aufgerufen.

Das Nordbad sei die einzige verbliebene Freizeitstätte im Stadt-Norden, machte BTB-Vorsitzender Edlef Jessen deutlich. Es sei aber nicht nur der Ersatz für das durch die Ansiedlung des Titan-Werkes verloren gegangene Blexer Strandbad, sondern habe seit dem Umbau des Störtebeker-Bades in Atens zu einem Freizeitbad auch die Funktion eines Sportbades, machte Jessen die Bedeutung des unverzichtbares Nordbades deutlich.

Dass CDU und FDP im Nordenhamer Stadtrat keine Gelder für die Sanierung des Nordbades freigeben wollen, ehe nicht ein Nutzungs- und Finanzierungskonzept für das marode Nordbad vorliegt, habe er zur Kenntnis genommen. „Wir haben aber zumindest die Aussicht, dass das Bad erhalten bliebt“, sagte der BTB-Vorsitzende und begründete dies damit, dass der neue Vorsitzende der SPD-Stadtrates-Fraktion, Manfred Brunßen, sich für den Erhalt ausgesprochen habe.

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Die Diskussion um das Nordbad nahm Edlef Jessen zum Anlass, sich grundsätzlich mit der Infrastruktur in Blexen zu beschäftigen. Die Bürgersteige befänden sich nach wie vor in einem miserablen Zustand. Auch in Sachen Ansiedlung eines Supermarktes sei noch keine Lösung gefunden.

Als Standort für den Bau eines neuen Supermarktes schlug der Vorsitzende des Blexer TB den Abriss der alten Turnhalle in der Ortsmitte vor. So könnte genügend Platz für den Markt und auch für die erforderlichen Parkplätze geschaffen werden.

Edlef Jessen befürchtet, dass, wenn Blexen nicht attraktiver wird, der Stadtteil keinen Zuzug durch die bevorstehende Ansiedlung der Dillinger Hütte haben werde, die auf dem ehemaligen GHH-Gelände mit der neuen Tochtergesellschaft Steelwind Nordenham mit 300 Mitarbeitern Monopiles für Offshore-Windenergieanlagen produzieren will.

Der Zuzug von Familien sei aber nicht nur für Blexen, sondern auch für den Blexer TB sehr wichtig. Dies wurde dann auch in den Berichten einiger Spartenleiter deutlich, die zum Teil über einen Nachwuchsmangel klagten. Die Ausnahme bildete die Schwimmsparte, die sich aber um ihre Sportstätte sorgt.

Der Vorstand des Blexer Turnerbundes wird seine bisherige Arbeit in unveränderter personeller Besetzung in den kommenden zwei Jahren fortsetzen. Während der Jahreshauptversammlung wurden 1. Vorsitzender Edlef Jessen, 2. Vorsitzende Margarete Gronau, Kassenwart Peter Jessen, Schriftführerin Cornelia Bultmann-Marsall, Sportwartin Anke Kleidon und Jugendwartin Antje Hesse einmütig im Amt bestätigt.

Letztmalig hat sich Edlef Jessen zum BTB-Vorsitzenden wählen lassen. Für ihn sei dies die letzte Amtsperiode sein, kündigte er an. 2014 werde er 20 Jahre Vorsitzender des Vereins und es an der Zeit sein, die Verjüngung des Vorstandes fortzusetzen. Um die Nachfolge frühzeitig zu regeln, billigte die Mitgliederversammlung Jessens Vorschlag, dass der Vorstand einen zweiten 2. Vorsitzenden benennen kann.

Rolf Bultmann Nordenham / Redaktion Nordenham
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