Berne Maurerkelle statt Löschschlauch, Staubsauger statt Mannschaftswagen: Die Feuerwehrleute aus Berne sind derzeit schwer aktiv als Handwerker. Mit viel Engagement ist ein Großteil der 35 aktiven Einsatzkräfte an den Wochenenden oder nach Dienstschluss mit Arbeiten am Feuerwehrhaus in der Ladestraße 2 ausgelastet. „Wir haben seit Anfang Oktober schon rund 600 freiwillige Arbeitsstunden hier abgeleistet“, berichtet Ortsbrandmeister Stefan Krings bei einer Baubegehung mit der NWZ . „Wenn alle Arbeiten abgeschlossen sind, dann werden es bestimmt 2000 sein.“

Das Sozialgebäude ist völlig entkernt, teilweise wurden Türen versetzt, erhöht oder verbreitert, einige Fenster wurden zugemauert, Trennwände wurden eingerissen oder neu eingezogen. Im Zuge des Umbaus werden einige Räume künftig anders genutzt. Beispielsweise ist die Dusche jetzt im Erdgeschoss; der Sanitärbereich im Obergeschoss wird aufgelöst, der Raum dient künftig als Lager.

Die Feuerwehrleute haben bei den Abrissarbeiten ebenso Hand mit angelegt wie beim Verputzen der Wände oder dem Verlegen von Kabeln. In dieser Woche wurden die Sanitärräume hergerichtet, berichtet Stefan Krings. Er geht davon aus, dass die Arbeiten im Sozialgebäude bis zum Jahresende abgeschlossen sind: „Bisher sieht es gut aus, dass wir den Zeitplan einhalten werden.“

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Im März kommenden Jahres sollen der alte Turm und die Werkstatt hinter der Fahrzeughalle abgerissen werden. Danach wird die alte Halle abgerissen und von einer Fachfirma durch einen – zum Sozialtrakt höhengleichen – Neubau ersetzt. Für die notwendigen Installationsarbeiten in der neuen Halle sind dann ebenfalls wieder die Feuerwehrleute zuständig.

Die jeweils anstehenden Arbeiten werden laut Stefan Krings eng zwischen Feuerwehr, Verwaltung, beteiligten Fachfirmen und der Wohnungsbau Wesermarsch abgestimmt. Mit der offiziellen Einweihung des sanierten Sozialgebäudes und der neuen Fahrzeughalle rechnet Stefan Krings im September 2016. Die gesamte Maßnahme kostet rund 550 000 Euro (die NWZ  berichtete).

Es wird auch wieder einen neuen Turm geben, berichtet der Ortsbrandmeister weiter. Die Feuerwehr hat einen acht Meter hohen und 7,5 Tonnen schweren Aluminiumturm von der Firma Aljo günstig übernehmen können. Dieser Turm wird, wie zuletzt auch der alte, ausschließlich für Ausbildungszwecke genutzt.

Torsten Wewer Kanalmanagement / Redakteur
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