Harpstedt /Hekeln /Köterende /Warfleth Im großen Essenszelt ist nur eine der vielen Tischreihen besetzt. Genüsslich nehmen die Mädchen und Jungen der Jugendfeuerwehr (JF) Hekeln ihr Mittagsmahl ein. Dabei ist es aber schon 15 Uhr. Ein verspätetes Mittagessen. Das hat seinen Grund, denn am Tag vier des 18. Jugendfeuerwehrzeltlagers des Oldenburgischen Feuerwehrverbandes (OFV) in Harpstedt (Kreis Oldenburg) stand der Orientierungsmarsch auf dem Programm.

Jugendfeuerwehrwart in Hekeln ist Jens König, der mit zwölf Jugendlichen, darunter vier Mädchen und acht Jun-gen, nebst zwei weiteren Betreuern aus der Wesermarsch ins Bezirkszeltlager angereist war. Die JF ist eine der ältes-ten Jugendwehren in dem Verband.

Im Zeltdorf „Dreiangel“, geleitet von „Bürgermeisterin“ Christina Reiners-Zirk, haben 16 Jugendwehren aus dem Landkreis Wesermarsch ihr Quartier bezogen. Die Hekelner haben Platz in drei Gemeindezelten gefunden und lassen es sich in den Pausen gut gehen. Das Lagerleben kann so angenehm sein, besonders wenn die Organisation nahezu perfekt ist.

Dass alles wie am Schnürchen klappt, bestätigte auch Mirko Greitemeier, Jugendfeuerwehrwart der JF Warfleth. Seine Wehr war mit 20 Personen angereist. Unter den 17 Jugendlichen waren sechs Mädchen. „Alles super“, war sein kurzer Kommentar bei einem Rundgang über das Gelände.

Nur einige Ecken von den Hekelnern entfernt ist das Camp der Jugendwehr Neuenkoop-Köterende. 30 Jugendliche waren es hier, die mit Zelt und Pack nach Harpstedt gekommen waren. Auch sie erholten sich gerade vom Orientierungsmarsch, der durch Harpstedt führte und einige Stunden dauerte. Außerdem stand am Abend die Lager-Disko an, da musste schon etwas Schlaf vorgeholt werden, obwohl um 22.30 Uhr offizielle Lagerruhe ist.

Zurück bei den Hekelnern freut sich Jugendfeuerwehr-Küken Enke Schierenstedt über die tolle Gemeinschaft. Seit einem halben Jahr ist die Elfjährige in der Jugendwehr, „Mit gefällt es hier sehr gut. Vor allem die Wettkämpfe machen Spaß.“ Und auf die Frage, was sie schon in der JF gelernt habe, verweist sie auf Theorie oder besser Geräte-kunde.

Für die stellvertretende Jugendsprecherin der JF Hekeln, Sina Kläner (17), ist es bereits das siebte Zeltlager, das sie mitmacht. Am 4. Juli 2007 trat sie in die Jugendwehr ein. Sina: „Es ist hier angenehm ruhig und eine gute Lage. Alles ist gut organisiert.“ Nach dem Zeltlager will sie bei den anstehenden Wahlen Nachfolgerin von Jugendsprecher Nikolai Bruns werden, der bereits 18 Jahre als ist und nun die Jugendwehr verlassen muss. Besuch vom Ortsbrand-meister Detlef Dierßen, der Stellvertreterin Inge Niekamp und dem Gemeindebrandmeister Klaus Niekamp gab es auch schon.

Am morgigen Sonnabend heißt es für die Jugendwehren wieder die Zelte abzubrechen. Doch zuvor standen zunächst noch der Besuch des Weser-Stadions und eines Museums, am Donnerstag der Schwimmwettbewerb und an diesem Freitag das Volleyball-Turnier auf dem Veranstaltungsplan.

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