Berne Eine „Ollen-Philharmonie“ werde der Neubau des Berner Feuerwehrhauses trotz aller Schwierigkeiten nicht, scherzte Bürgermeister Franz Bittner am Montagabend. Aufgrund von Bauverzögerungen wurde später als geplant Richtfest für die neue Fahrzeughalle gefeiert. Es sei eine Freude für ihn, neben dem Ortsbrandmeister Stefan Kring, den Feuerwehrleuten, Freunden und Nachbarn, die die Richtkrone gebunden hatten, zu stehen, sagte Bittner. Viel sei geleistet worden, betonte er. Und: So ein „Jahrhundertereignis“ gebe es sicherlich nicht so schnell wieder und müsse darum gebührend gefeiert werden.

Zu Akkordeonklängen von Nadine Steenken trugen  Erik von Reeken und Florian Höfele die prächtig gebundene Richtkrone in den Neubau.

Stefan Krings sagte, er hoffe, dass in dem neuen Gebäude im Gegensatz zu den früheren baulichen Gegebenheiten keine Einsatzfahrzeuge mehr zu Schaden kommen würden. Anschließend kletterte Zimmermann Lars Lehmkuhl ins Gebälk, um dem Neubau in luftiger Höhe seinen Segen auszusprechen.

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Als nächstes werden die Binder für die Hallentore eingebaut. In ein bis zwei Wochen kommen die Dachdecker, damit die frisch gemauerten Wände noch vor dem Frost trocknen und verputzt werden können, erläuterte Stefan Krings. Die Fertigstellung der Fahrzeughalle, in die bis jetzt rund 2500 ehrenamtliche Arbeitsstunden flossen und für die noch mindestens 1500 weitere Arbeitsstunden nötig sind, ist für Mitte Dezember geplant.

Der Aufbau des Übungsturms, für den bereits das Fundament vorbereitet wurde, soll im kommenden Frühjahr stattfinden. Und auch die Außenfassade der bereits fertiggestellten Sozialräume wird noch eine neue Verkleidung bekommen.

Mit der Modernisierung der Sozialräume ist im vergangenen Jahr begonnen worden. Danach folgte der Abriss der alten Fahrzeughalle und der Neubau an gleicher Stelle. Rund 550 000 Euro kostet die gesamte Baumaßnahme. Ursprünglich sollten die Arbeiten bereits in diesem Sommer abgeschlossen werden.

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