Insgesamt 23 Frauen und Männer aus der Wesermarsch dürfen in Zukunft dem edlen Waidwerk frönen. Alle haben mit der letzten Prüfung im Revier am Huntorfer Damm die Jägerprüfung erfolgreich absolviert und das Prüfungszeugnis zur Erlangung des ersten Jagdscheines in die Hand bekommen. Mit dem Ablegen der Jägerprüfung haben alle unter Beweis gestellt, dass ihnen Natur, Wild und Waidwerk viel bedeuten. Im Jagdkursus und in Lerngruppen wurde viel gelernt. Die Prüfungskommission war sehr erfreut über das gute Wissen der Absolventen. Jagd heißt nicht nur „Beute machen“, sondern Verantwortung für Wild und Natur zu zeigen. „Die Lehrzeit ist nun zwar beendet, aber die Lernzeit wird einen das ganze Jägerleben lang begleiten“, betont Rita Wöbken, zuständig für die Öffentlichkeitsarbeit der Kreisjägerschaft Wesermarsch.

Um die 5. REFRAME-Konferenz vorzubereiten, trafen sich jetzt die EU-INTERREG-Projekt-Partner aus den Niederlanden und Deutschland im Braker Kreishaus. Dazu gehören Jörg Wilke (The Northern Institute of Thinking), Monika Wessels (Landkreis Wesermarsch), Willem Foorthuis (Gebiedscoöperatie Westerkwartier), Hein Braaksma (Gemeente Groningen), Hiltje van der Wal (Gemeente Groningen), Tessa Bornemann (Landkreis Wesermarsch) und Maarten Groeneveld (Gebiedscoöperatie Westerkwartier). Der Landkreis Wesermarsch koordiniert die deutschen Partner (Diakonisches Werk Oldenburg und Grünlandzentrum Niedersachsen/ Bremen) und fungiert als Gastgeber der Konferenz, die vom 8. bis 10. Mai in der Wesermarsch stattfinden wird. Es werden Teilnehmer aus den Partnerregionen West Flandern/Belgien, Regionsbezirk Göteborg/Schweden, Esbjerg und Sejerö/Dänemark sowie der Stadt Groningen (Lead Partner) und der Region Westerkwartier/Niederlande erwartet. Während der Konferenz befassen sich die Teilnehmer mit dem Aufbau nachhaltiger regionaler Vermarktungsstrukturen. Auf dem Programm stehen sowohl Fach-Workshops als auch Exkursionen – etwa zum Hof Butendiek in Stadland, zum Melkhus Cornelius in Butjadingen, zum Café Mitmensch in Nordenham-Blexen und zur Seefelder Mühle. Geplant ist außerdem ein Kurztrip nach Sehestedt. Hein Braaksma, der internationale Projektleiter REFRAME, hob beim Treffen im Kreishaus hervor, dass die Wesermarsch in Bezug auf das Leitthema „regionale Vermarktungsstrukturen“ über langjährige Erfahrungen (unter anderem mit den Ochsenwochen und den Lammwochen) verfügt und darüber hinaus viele interessante Projektbeispiele vorzeigen kann.

Die Berufsbildenden Schulen für den Landkreis Wesermarsch sind als dualer Partner an der erfolgreichen Ausbildung des Nachwuchses im Handwerk maßgeblich beteiligt. Hierbei steht insbesondere die projektierte Unterrichtsarbeit zur Verzahnung theoretischer und fachpraktischer Lerninhalte im Fokus didaktisch-methodischer Bemühungen. So wurde im jüngsten Projekt von den angehenden Malerinnen und Malern des ersten Ausbildungsjahres ein neues, zeitgemäßes Farbkonzept für die Betonsäulen im Inneren der Schule des Standortes Brake der BBS Wesermarsch entworfen und umgesetzt.

Die Auszubildenden mussten dabei ihre fachtheoretischen und fachpraktischen Kenntnisse einsetzen, um die Säulen durch eine dekorative Gestaltung aufzuwerten. Unter Anleitung der Lehrkräfte wurden sowohl die Planung und Organisation als auch die Durchführung in die Hände der Auszubildenden gelegt, teilt Studiendirektor Patrick Nebert mit.

Erster Schritt der fachlichen Planung war das Erstellen von kreativen Zeichnungen, Farbplänen und Modellen, die nach Fertigstellung der Schulleitung zur Abstimmung vorgelegt wurden. Im Anschluss wurden die Betonsäulen zunächst durch die Schülerinnen und Schüler für die weitere Bearbeitung vorbereitet und anschließend beschichtet. Auch der sich im Hause des Berufsbildungszentrums befindende Kindergarten wurde kreativ in das Projekt integriert, indem die Kinder mit großem Enthusiasmus ihre bunten Handabdrücke auf den Säulen hinterlassen haben.

Einen umfangreichen Jahresbericht legte der Zugführer des Umweltzuges Wesermarsch, Karsten Windhorst, auf der Jahreshauptversammlung vor. Im Jahr 2018 rückten sie zu fünf Einsätzen aus, unter anderem zu Messeinsätzen bei beschädigten Gasleitungen und zu einem Industriebetrieb. Hier liefen gefährliche Flüssigkeiten aus, nachdem ein Behälter von einem Gabelstapler beschädigt worden war.

Um für solche anspruchsvollen Einsätze gewappnet zu sein, wird beim Umweltzug viel Wert auf Ausbildung gelegt. In 22 Übungsdiensten und 20 weiteren Arbeits - und Sonderdiensten wurde Wissen im Bereich Messtechnik, Dekontamination und Umgang mit Gefahrgut geschult und die Gerätschaften wurden einsatzbereit gehalten und erneuert.

Kreisbrandmeister Heiko Basshusen bedankte sich bei den aktuell 40 Kameradinnen und Kameraden, die sich neben ihrem Dienst in der Ortsfeuerwehr auch noch auf Kreisebene engagieren, um im Ernstfall Feuerwehren im ganzen Landkreis bei besonderen Einsatzlagen zu unterstützen.

Der Kreisbrandmeister ehrte zusammen mit dem stellvertretenden Zugführer Tobias Bühring außerdem Dennis Haupt, Nikolai Bruns und Holger Bruns für 5-jährige Tätigkeit im Umweltzug, Zugführer Karsten Windhorst für zehn Jahre Mitgliedschaft.

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