Brake Ein weiteres Kapitel des Sportentwicklungsplans ist auf den Weg gebracht worden. Am Freitag wurde das Ergebnis der mehrmonatigen Arbeit für die Kommunen Brake, Jade und Ovelgönne in der mittleren Wesermarsch im Braker Kreishaus präsentiert. Ein gutes Arbeitspapier sei erstellt worden, um als Grundlage für künftige Betätigungen dienen zu können, merkte Klaus Damm an. Der stellvertretende Vorsitzende des Kreissportbundes Wesermarsch (KSB) ist Verantwortlich für den Sportentwicklungsplan.

Eine umfangreiche Arbeit liegt hinter allen beteiligten. Nach den Worten des KSB-Vorsitzenden Wilfried Fugel wird die Expertise nicht in der Schublade verschwinden. „Jetzt geht es in die Umsetzungsphase“, sagte er. „Wie kann das Konzept umgesetzt werden, welche Sporteinrichtungen brauchen wir, wie können Vereine kooperieren?“ Diese und weitere Fragen stünden im Fokus der Steuerungsgruppen, die sich in den drei Kommunen zusammenfinden werden. Ihnen sollen Vertreter der örtlichen Sportvereine, der Verwaltung und auch Vertreter von Bildungseinrichtungen angehören. Mit dabei sind seitens des KSB Tiina Nagler, die die Umsetzungsphase begleiten wird, sowie Matthias Janßen, der als Sportreferent für die Regionen Ammerland, Oldenburg Land und Wesermarsch zuständig ist. Bis Ende 2017 sollen die Konzepte entwickelt sein.

Thema war aber nicht nur die zukünftige Gestaltung und Entwicklung des Sports in der mittleren Wesermarsch sowie die professionelle Begleitung der Sportvereine bei den Vorhaben. Landrat Thomas Brückmann machte deutlich, dass gewaltige Anstrengungen unternommen werden müssten, um vielen Problemen Herr zu werden.

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Angesichts der vielen Flüchtlinge, die nun der Landkreis aufnehmen müsste, sprach er von einer kreisweiten Aufgabe und betonte, dass die Belegung von Turnhallen das letzte Mittel sei. „Wir versuchen alles Mögliche, um das zu vermeiden“, sagte er.

Was können Sportvereine leisten, um Flüchtlinge zu integrieren? Wilfried Fugel merkte an, dass die Menschen, die in die Wesermarsch kommen, die Sportvereine beleben könnten. Das sei ein wichtiger Schritt hin zur Integration und müsste organisiert werden. Alle seien über die Sportversicherung abgesichert, das sei kein Problem. Er forderte die Verantwortlichen auf, Sportvereine von finanziellen Belastungen zu befreien, um diese wichtige und notwendige Arbeit auch leisten zu können.

Ulrich Schlüter Elsfleth / Redaktion Brake
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