BARDENFLETH Um Blut ging es am Dienstagabend im Dorfgemeinschaftshaus Bardenfleth. Aber nicht finstere, dunkle Gestalten hatten es auf den Lebenssaft abgesehen, sondern freundliche, weiße DRK-Helfer riefen die Bevölkerung zur Blutspende auf.

Kirsten Siebje ist das erste Mal dabei und ein wenig mulmig ist ihr schon zumute als sie die Räume betritt. Ein Gefühl, das aber sofort durch die freundliche Atmosphäre verfliegt.

Als Erstspenderin bekommt sie nach der Aufnahme ihrer Daten von der ehrenamtlichen DRK-Ortsgruppenleiterin Erika Behrens einen Aufkleber auf das T-Shirt. „Auf Erstspender geben wir nämlich besonders acht. Da wird extra langsam gezapft“, erklärt Michell Köpke schmunzelnd. Er gehört zum vierköpfigen, medizinischen Team des Roten Kreuzes. Bevor Kirsten Siebje spenden kann, wird sie genauestens befragt und untersucht. Da ihre letzte Mahlzeit länger zurück liegt, schickt man sie jedoch zunächst einmal ans Büfett. Gerade die Aufnahme von salzhaltigen Lebensmitteln ist vor der Blutspende wichtig, da sie den Blutdruck erhöhen, wird ihr erklärt. Dann ist es soweit und sie kann ihren ersten halben Liter Blut spenden. Die Bardenfletherin ist froh, dass sie sich zu dieser Aktion aufraffen konnte. Und vielleicht wird gerade ihr Blut jemandem das Leben retten.

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„Leider hat die Bereitschaft zum Spenden immer mehr nachgelassen. Der Bedarf an Blut steigt dagegen ständig“, weiß DRK-Referentin Birgitt Ostendorf. Eine Erfahrung, der auch Erika Behrens beipflichtet. Regelmäßig unterstützt die ehrenamtliche Ortsgruppe in Berne oder Lemwerder die medizinischen Kräfte des Roten Kreuzes. Insgesamt sechs Lastwagen starten täglich von Rastede aus zu den Spenderlokalen im Umland. Elena Novakovic, Burkhard Barklage, Walter Bornträger und Michell Köpke legen dabei Strecken von über 150 Kilometern zurück.

Einsatz auf der Insel

Die DRK-Ortsgruppe bietet am Montag, 30. Mai, von 15.30 Uhr bis 20 Uhr in der Begu Lemwerder erneut die Gelegenheit zur Blutspende an.

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