Elsfleth Die Sperling GmbH & Co. Behälter- und Apparatebau KG hat beim Amtsgericht Nordenham Antrag auf ein Sanierungsverfahren in Eigenverwaltung gestellt. „Aufgrund des aktuell sehr schwierigen Marktumfeldes ist es notwendig geworden, unser Unternehmen intern neu aufzustellen“, sagte Geschäftsführer Olaf Sperling. Das Unternehmen mit Sitz in Elsfleth ist auf Druckbehälter und Anlagenbau, Offshore- und Stahlbau-Komponenten sowie Schienenverkehrstechnik spezialisiert. „Diese strategischen Maßnahmen wollen wir im Rahmen einer Sanierung in Eigenverwaltung mit Hilfe etablierter Spezialisten umsetzen, um unser Unternehmen auf die Zukunft auszurichten“, so Sperling.

Unterstützt wird Sperling dabei von dem erfahrenen Sanierungsberater Klaus Klöker von Schultze & Braun, der als Sanierungsgeschäftsführer für die Zeit der Neuausrichtung auch operative Verantwortung für das Unternehmen übernimmt. „Ich freue mich, Herrn Rechtsanwalt Klöker nun an meiner Seite zu haben, um die Instrumente des modernen Insolvenzrechts zielgerichtet für die Neuaufstellung unseres Unternehmens nutzen zu können“, sagt Olaf Sperling.

Zusätzlich hat das Amtsgericht Nordenham mit Dr. Malte Köster aus der Kanzlei WILLMERKÖSTER einen weiteren erfahrenen Sanierungsspezialisten zum vorläufigen Sachwalter bestellt. Dr. Köster überwacht das Sanierungsverfahren als Vertreter der Gläubiger und wird die Geschäftsführung bei der Umsetzung der einzelnen Sanierungsmaßnahmen unterstützen.

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Ein Sanierungsverfahren steht ausschließlich Unternehmen offen, denen eine erfolgreiche Sanierung zugetraut wird. Dabei bleibt die Geschäftsführung – anders als bei einem klassischen Insolvenzverfahren – voll handlungsfähig und kann die Sanierung selbst vorantreiben.

Hintergrund der angestrebten Neuaufstellung ist, dass das Unternehmen mit den zuletzt am Markt durchsetzbaren Preisen nicht mehr kostendeckend produzieren konnte. „Das Verfahren werden wir dazu nutzen, an wichtigen Stellschrauben zu drehen, um diese Situation zu beseitigen, ohne dass sich an Anspruch und Qualität unserer Produkte oder hinsichtlich unserer Liefertreue etwas zum Negativen ändern wird. Die konkreten Maßnahmen werden wir in den kommenden Wochen definieren und ausarbeiten“, sagt Olaf Sperling.

Die Löhne und Gehälter der knapp 40 Mitarbeiter sind bis einschließlich Mai über das Insolvenzgeld gesichert. Der Geschäftsbetrieb läuft auch während des Sanierungsverfahrens ohne Einschränkungen weiter.

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