Elsfleth „Sie opfern sich auf für andere, mit positiven Folgen: Sie haben Elsfleth und Moorriem verändert“, lobte Tanja Rigbers von der OLB Elsfleth die Elsflether „Menschen des Jahres 2018“. Im Beisein von mehr als 50 Gästen aus Politik, Wirtschaft, Vereinen und Verbänden wurden am Samstag in der Mensa der Jade Hochschule Renate Detje (63) und Gerold Maas (82) in einer Feierstunde ausgezeichnet.

Renate Detje engagiert sich im Kulturverein, als Gästeführerin und beim Damen Lions-Club. Gerold Maas ist beziehungsweise war in nicht weniger als zwölf Vereinen aktiv. Die Aktion „Mensch des Jahres“ von Oldenburgischer Landesbank und Nordwest-Zeitung findet seit 2011 statt.

Menschen des Jahres

Als Elsflether Menschen des Jahres wurden bisher ausgezeichnet: Erika Pichler und Stefan Behrens (2011), Lina Walter und Johann Driefholt (2012), Silke Renken und Frank Freels (2013), Brigitte Mertens und Klaus Speckels (2014), Ursula Buse und Uwe Oden (2015), Hertha Meyer und Florian Bierbaum (2016) sowie Ilse Rotter und Gerold Gloystein (2017).

Die Jury habe die Qual der Wahl gehabt, sagte Bürgermeisterin Brigitte Fuchs, die neben Tanja Rigbers und NWZ-Redakteur Ulrich Schlüter zum Auswahlgremium gehörte. Denn in Elsfleth würde es „erfreulicherweise viel Ehrenamt“ geben: „Dafür kann ich nur ,Danke’ sagen.“

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Fuchs prangerte deshalb die um sich greifende Gewalt gegen Ehrenamtliche, etwa Feuerwehr und Rettungskräfte, an. Für dieses Fehlverhalten müsse es „richtig hohe Strafen“ geben.

Der Dekan des Fachbereichs Seefahrt und Logistik der Jade Hochschule, Professor Dr. Ralf Wandelt, verwies darauf, dass auch am Studienort Elsfleth ein Beitrag zum zivilgesellschaftlichen Engagement geleistet werde.

Er nannte als Beispiele besondere Projektarbeiten, bei denen Team- und Kommunikationsfähigkeiten trainiert werden, und die Ausbildungsfahrten mit dem Segelschulschiff „Großherzogin Elisabeth“, bei denen die Studenten lernen würden, Verantwortung für andere zu übernehmen.

Ulrich Schönborn, stellvertretender Chefredakteur der NWZ, sprach in seiner Begrüßung über die Folgen des digitalen Wandels, über Hasskommentare in sozialen Netzwerken und die immer weniger vorhandene Bereitschaft, die Meinung des Gegenübers zu akzeptieren. Deshalb sei das Ehrenamt „das wahre soziale Netzwerk, und nicht Facebook und Twitter“.

Für die musikalische Untermalung sorgte in bewährter Weise das Duo „Body & Soul“ aus Nordenham (Jutta Gürtler und Yeti Mansena). Bei Leckereien vom Büfett, zusammengestellt vom Mensa-Team, und Getränken wurde nach dem offiziellen Teil noch lebhaft über aktuelle Elsflether Themen diskutiert.

Die stellvertretende Landrätin Ursula Schinski hatte in ihrem Grußwort den Wunsch zum Ausdruck gebracht, dass es die Ehrung von Ehrenamtlichen noch lange geben solle. Dabei müssten Wege gefunden werden, „um junge Menschen einzubinden“, nicht zuletzt wegen des demografischen Wandels.

Auch dafür gab es am Samstag ein schönes Beispiel: Magnus (6), Enkel des Technikers Bernd Eickmann, hatte morgens beim Aufbau für die Feierstunde tüchtig geholfen. Dafür dankte ihm NWZ-Redakteur Ulrich Schlüter im Namen aller Beteiligten herzlich. Dieser selbstlose Einsatz zeigt: Der ehrenamtliche Nachwuchs macht sich bereit.


Weitere Bilder von der Veranstaltung unter   www.nwzonline.de/fotos-wesermarsch 
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Torsten Wewer Kanalmanagement / Redakteur
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