Elsfleth Ein Anfang ist gemacht. Doch mit dem, was im vergangenen Jahr schon umgesetzt wurde, gibt sich der Naturschutzbund (Nabu) nicht zufrieden. Die Ortsgruppe werde das Projekt „Elsfleth blüht“ auch in diesem Jahr tatkräftig fortführen, kündigt Ortsgruppensprecher Hans-Jürgen Junge an – und auch die kommenden Jahre: „Das Projekt wird auf Grund von Fördermaßen 20 Jahre durch den Naturschutzbund Elsfleth) betreut.“ Die Umsetzung der grundlegenenden Arbeiten erstreckt sich über die ersten drei Jahre und wird dann schrittweise fortgeführt.

Unterstützt wird der Nabu dabei von der Stadt Elsfleth, der Moorriem-Ohmsteder Sielacht, der Nabu-Bezirksleitung sowie von der Unteren Naturschutzbehörde. Nach und nach – und finanziell unterstützt durch verschiedener Umweltstiftungen – sollen so aus monotonen Grasflächen artenreiche Blumen- und Blühflächen werden. Diese bieten zahlreichen Insekten einen Lebensraum.

„Blumenstadt Elsfleth“

„Damit setzt Elsfleth neue Maßstäbe in Sachen Umwelt- und Artenschutz“, meint Junge. „Elsfleth wird in absehbarer Zeit bunter und attraktiver, verbessert die Lebensqualität und – ganz wichtig – schafft neuen Lebensraum für die bedrohten Insekten. Wir müssen dem leisen Insektensterben Einhalt gebieten.“ Vielleicht spreche man sogar in drei Jahren von Elsfleth, der Blumenstadt, blickt der Umweltschützer voraus.

Einwilligung und Werberichtlinie

Ja, ich möchte den Corona-Update-Newsletter erhalten. Meine E-Mailadresse wird ausschließlich für den Versand des Newsletters verwendet. Ich kann diese Einwilligung jederzeit widerrufen, indem ich mich vom Newsletter abmelde (Hinweise zur Abmeldung sind in jeder E-Mail enthalten). Nähere Informationen zur Verarbeitung meiner Daten finde ich in der Datenschutzerklärung, die ich zur Kenntnis genommen habe.

Zur Umsetzung hat der Nabu Elsfleth bereits Verträge über mehrere Flächen geschlossen. So seien die Naturflächen-Verträge für den Bereich entlang der Biskayastraße/Wurplandtief, Lange Kamp entlang der Nordermoorer Hellmer und Liene Kanal (linke Uferseite bis hin zum Kanalkreuz) „unter Dach und Fach“. Am Liene Kanal entsteht ein großes abwechslungsreiches Naturgebiet mit Streuobstwiese, Fettwiese, Magerwiese, Totholzhecke und vielen weiteren Elementen. Es soll später auch Schulen für den naturkundlichen Unterricht dienen.

Junge ruft dazu auf, auf breiter Front etwas gegen das Insektensterben zu tun – und meint Bürger, Landwirte und Politiker gleichermaßen. „Jeder von uns kann seinen Beitrag leisten, im Kleinen wie im Großen, ob auf dem Balkon, im Vorgarten, auf Wiesen und Feldern oder am Wegesrand.“

Informationsabend

Wer sich informieren will, ist am Montag, 3. Februar, ab 19 Uhr in der Begegnungsstätte, Bismarckstraße 9, willkommen. Biologin Elisabeth Woesner gibt dann unter dem Titel „Wie entstehen bunte Wiesen und Wegränder“ Auskunft über Anlage von Blühflächen und passende Saatmischungen (Eintritt: 5 €Euro).

Und da die Nabu-Gruppe Elsfleth noch Unterstützer benötigt, können Interessierte gleich da bleiben: Anschließend findet die allmonatige Nabu-Sitzung statt. „Ob aktiv oder passiv, wir freuen uns über jeden, der unsere Blühaktion ,Elsfleth blüht‘ unterstützt“, sagt Junge.

Markus Minten Leitung / Lokalredaktion
Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.